Einsegung der Friedhofskapelle Apeldorn

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Am vergangenen Sonntag war es nun endlich soweit:

Die neue Friedhofskapelle in Apeldorn wurde feierlich ihrer Bestimmung übergeben.

Etwa 120 Gemeindemitglieder und Gäste verfolgten die Ausführungen von Pfarrer Wellbrock und dem Vorsitzenden des Kirchenvorstandes, Hans Wessels.
Pfarrer Wellbrock nahm in seinen Ausführungen Bezug auf die neue Aussegnungshalle und die Buntverglasung.
Der im Fenster eingebettete Satz "Das ewige Lichte leuchte" soll den Trauernden vor Augen führen, dass dieses Ausgangstor kein Tor zum Tod, sondern zum Leben ist. Der hell gestaltete Raum wirkt auf den Trauernden nicht erschlagend, sondern Hoffnung weckend, die bunte Gestaltung der Tür zeigt, dass es nicht zu Ende ist, sondern weitergeht.

Hans Wessels ging in seinen Ausführungen noch einmal auf die Entstehungsgeschichte der Kapelle ein. Schon seit einigen Jahren gibt es Bestrebungen, an der baulichen Situation etwas zu ändern. Diese Gedanken reihten sich ein in eine Vielzahl weiterer Kapellen-
projekte in der Umgebung. Dieses kann kein Zufall sein. Bestattungskultur verändert sich und die Anforderungen an ein modernes Bestattungswesen steigen. Diese zu erfüllen, war im Altbau unmöglich, hinzu kam dringender Handlungsbedarf am Bauwerk selbst.
So ist im Laufe der Zeit ein Umbau- und Erweiterungskonzept erarbeitet worden, was nun letztlich mit Hilfe vieler Spenden und den Zuschüssen der Kommunen umgesetzt werden konnte.

Als dritter Festredner ging Helmut Knurbein, Bürgermeister der Stadt Meppen, nochmal auf die ehrenamtliche Arbeit ein, durch die solche Projekte allein umgesetzt werden könnten. Stellvertretend für seinen ebenfalls anwesenden Amtskollegen Werner Schräer aus Haselünne, und den Ortsvorsteher Tobias Kemper, dankte er den Verantwortlichen des Kirchenvorstandes, sowie den vielen Helferinnen und Helfern.

Mit diesem Bauwerk ist die Gemeinde Apeldorn für die Zukunft gut gerüstet, der Erhalt des Bestattungswesens an zentraler Stelle im Ort gesichert.

Im Anschluss luden Kirchenvorstand und Ortsausschuss zur Kaffeetafel mit selbstgebackenem Kuchen ins Dorfgemeinschaftshaus ein. Diesem Aufruf folgten die
Anwesenden gerne und es bestand die Möglichkeit zum Gedankenaustausch.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Spenderinnen und Spendern, den Helferinnen und Helfern, und bei allen herzlich bedanken, die an dieser Maßnahme mitgewirkt haben.

Der Kirchenvorstand



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