Kinder und Jugendliche haben die Wahl!

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Am 11. September eröffnet ein U18-Wahllokal in Meppen.

Der Regionalverband Emsland-Mitte des BDKJs (Bund der Deutschen Katholischen Jugend) ruft alle Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren auf, sich an der U18-Wahl zu beteiligen und ihre Stimme abzugeben.

Dadurch bekommen sie die Möglichkeit, ihre Interessen zu formulieren und den Gang an die Wahlurne einzuüben. Gleichzeitig sollen Politikerinnen und Politikern die Anliegen junger Menschen näher gebracht werden und der Öffentlichkeit gezeigt werden, dass junge Menschen durchaus ein Interesse an Politik haben.

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Das U18-Wahllokal in Meppen ist von 14.00 bis 19.00 Uhr im Gemeindehaus St. Vitus (Propstei) geöffnet. Währenddessen haben die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit, sich im Wahllokal über die Positionen der unterschiedlichen Parteien zu informieren und ihre Stimme abzugeben, fast genau wie bei den Erwachsenen – mit Stimmzetteln, Wahlkabinen und Wahlurnen. Dabei wird mit Spannung erwartet, wie die Wahlurne des BDKJ Regionalverbandes Emsland-Mitte aussehen wird, der sich natürlich am bundesweiten Kreativwettbewerb um die originellste Wahlurne beteiligt. Im Anschluss an die Wahl sind alle jungen Wählerinnen und Wähler ab 19.00 Uhr dazu aufgerufen, zur Wahlparty zu kommen, bei der die Ergebnisse der U18-Wahl in Meppen verkündet werden.

Darüber hinaus werden die Wahlergebnisse an die bundesweite U18-Wahlzentrale weitergeleitet, in der deutschlandweit die Stimmen der Kinder und Jugendlichen ausgewertet werden. Die Organisatoren der U18-Bundestagswahl für Kinder und Jugendliche erwarten in diesem Jahr einen neuen Teilnahmerekord. Rund drei Wochen vor der bundesweiten Bundestagswahl für Kinder und Jugendliche sind bereits über 700 Wahllokale registriert. Bei der letzten U18-Bundestagswahl gaben knapp 127.000 Kinder und Jugendliche ihre Stimme ab, die Organisatoren rechnen in diesem Jahr mit einer Wahlbeteiligung von rund 150.000 Kindern und Jugendlichen. „Wir haben deutlich mehr Wahllokal-Anmeldungen als im vergleichbaren Zeitraum 2009“, sagt Milena Feingold von der U18-Bundeskoordinierungsstelle. „Außerdem sind wir erstmals mit U18-Koordinierungsstellen in allen 16 Bundesländern vertreten und damit so gut wie nie zuvor aufgestellt.“

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