PGR besucht den Film "Papst Franziskus - Ein Mann seines Wortes"

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Am 27.06.2018 nutzten diverse Mitglieder des Pfarrgemeinderates Meppen-Ost die Gelegenheit, sich den sehr sehenswerten und inspirierenden neuen Papstfilm von Wim Wenders "Papst Franziskus – ein Mann seines Wortes" im Kino anzuschauen. Der Dokumentarfilm porträtiert den Papst bei seinen vielfältigen Begegnungen weltweit und gibt beeindruckende Einblicke in seine vielschichtigen Tätigkeitsfelder, die letztlich alle mit der Frage zu tun haben, wie positives Menschsein im 21. Jahrhundert mit seinen komplexen Herausforderungen gelingen kann.

„Geh und erneuere mein Haus!“ Diesem Auruf ist nicht nur der Heilige Franziskus gefolgt, sondern dies ist auch ein Anliegen des aktuellen Papstes Franziskus. Immer wieder wird die Wichtigkeit des Zuhörens und des Dialogs betont, aber auch die der brüderlichen Umarmung als Zeichen dafür, dass wir alle voneinander abhängen und zusammengehören: „Wir haben viel zu tun – und wir müssen es gemeinsam tun!“ Dass wir jedoch häufig dem Neuen und Fremden lieber ausweichen, kommentiert der Papst letztlich motivierend mit den Worten: „Unterschiede machen uns Angst, weil sie uns wachsen lassen.“ Gleichzeitig weist er darauf hin, dass wir zuversichtlich in die Zukunft schauen müssen; denn: „Die Zukunft hat einen Namen und dieser Name ist Hoffnung.“ Als Hilfen im Alltag – so der Papst – seien ein Lächeln und ein guter Sinn für Humor bereits sehr hilfreich. Verschmitzt gibt er zu, er selber bete jeden Morgen nach dem Morgengebet folgendes kleine Gebet des Thomas Morus:

Das Gebet des Thomas Morus;

Schenke mir eine gute Verdauung, Herr,
und auch etwas zum Verdauen.
Schenke mir Gesundheit des Leibes,
mit dem nötigen Sinn dafür, ihn
möglichst gut zu erhalten.
Schenke mir eine heilige Seele, Herr,
die das im Auge behält, was gut ist und rein,
damit sie im Anblick der Sünde nicht erschrecke,
sondern das Mittel finde,
die Dinge wieder in Ordnung zu bringen.
Schenke mir eine Seele,
der die Langeweile fremd ist,
die kein Murren kennt und kein Seufzen und Klagen,
und lass nicht zu, dass ich mir allzu viel Sorgen mache
um dieses sich breit machende Etwas, das sich „Ich“ nennt.
Herr, schenke mir Sinn für Humor,
gib mir die Gnade, einen Scherz zu verstehen,
damit ich ein wenig Glück kenne im Leben
und anderen davon mitteile.

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