Wallfahrt der Pfarreiengemeinschaft nach Rom

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Vom 29.9.-6.10.18 verbrachte die Pfarreiengemeinschaft Meppen-Ost einen einwöchigen Aufenthalt in Rom mit Abstechern nach Montecassino und Pompeji, der von der Firma Höffmann aus Vechta vorbereitet und durchgeführt worden war.
Die 108 Teilnehmer erreichten die Ewige Stadt per Bus und Flugzeug und waren in einfachen kleinen Häusern einer Campinganlage etwas außerhalb von Rom inmitten eines Pinienwaldes untergebracht.

Gefrühstückt und zu Abend gegessen wurde gemeinsam in einem riesigen Zelt, das ebenfalls von einer großen Zahl von Chören aus dem Offizialat Vechta und einer Bläsergruppe aus Lorup genutzt wurde. Die Heimat war also nicht fern.
Gleich nach der Ankunft feierte die Gruppe einen stimmungsvollen abendlichen Gottesdienst zum Beginn der Wallfahrtswoche. Im Laufe der Woche wurde dieser geistliche Auftakt durch tägliche Impulse und weitere Messen ergänzt.
Der erste Tag, der vormittags noch einigermaßen verregnet war, war einer Stadterkundung gewidmet, die von der Engelsburg über die Piazza Navona zum Pantheon und schließlich zum Trevi-Brunnen führte, der bereits wieder bei strahlendem Sonnenschein bestaunt werden konnte. Abends konnte die Stadt dann noch einmal bei einer Lichterfahrt in nächtlichem Glanz bewundert werden.
Am zweiten Tag standen verschiedene frei wählbare Tagesausflüge auf dem Programm: Die meisten Wallfahrer zog es zur Abtei Montecassino, dem Mutterkloster der Benediktiner, das 529 vom Hl. Benedikt gegründet wurde, und anschließend nach Pompeji, einer Stadt am Golf von Neapel, die beim Ausbruch des Vesuvs 79. n.Chr. verschüttet wurde. Andere verbachten den Tag in Ostia Antica, dem Ausgrabungsgelände der antiken Stadt Ostia; wieder andere bevorzugten eine weitere private Erkundung der Stadt Rom.
Der dritte Tag begann sehr früh mit dem gemeinsamen Aufbruch aller zu einer feierlichen Papstmesse auf dem Petersplatz zur Eröffnung der Bischofssynode zum Thema "Jugend, Glaube und Berufungsunterscheidung". Dabei appellierte der Papst auch an den Schutz junger Menschen vor Gewalt. Zur Synode versammeln sich bis 28. Oktober 267 Bischöfe aus aller Welt im Vatikan. Nach dem Gottesdienst konnte Weihbischof Wübbe kurz begrüßt werden. Dem Papst selbst in seinem Papa-Mobil kamen leider nur wenige der Meppener Wallfahrer wirklich nahe.
Nach der Messe löste sich die Gruppe mit unterschiedlichen Besuchsschwerpunkten auf: der Besichtigung des Petersdoms, dem Besteigen der Kuppel desselben, einem Gang durch die Vatikanischen Museen etc.
Eine weitere selbst gestaltete Messe gab es am folgenden Tag beim Besuch in den Domitillakatakomben. Sie bilden mit insgesamt 17 km erkundeter Gänge das größte System von Katakomben der rund sechzig antiken Katakomben der Stadt. So nah bei den frühen Christen eine Messe zu feiern, war ein besonderes Erlebnis.
Auch der Nachmittag des letzten Rom-Tages war mit einem umfassenden Besuchsprogramm ausgefüllt, wobei es die meisten ins Kolosseum und das Forum Romanum zog.
Am Abend waren alle Gäste von Höffmann-Reisen in Trastevere in verschiedene Lokale zum Essen eingeladen. Diese spontane Programmergänzung war einer verlorenen Wette Hans Höffmanns, des Firmeninhabers, zu verdanken, der damit eine Wettschuld beglich. Das gemeinsame Mahl wurde dankend angenommen und als ausgezeichneter, unverhoffter Abschluss der Wallfahrtswoche erlebt.
Im Laufe des Freitags und Samstags trafen dann alle Romfahrer müde, aber wohlbehalten und voller wunderbarer neuer Eindrücke wieder in der Heimat ein. Und das Fazit: Wer eine Wallfahrt der Pfarreiengemeinschaft macht, der kann was erzählen! Darum: Gerne wieder im nächsten Jahr!

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