ZEITLEISTE ST. Marien Hemsen von früher bis heute

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Wir versuchen hier die Kirchenchronik der Gemeinde St. Marien Hemsen chronologisch aufzuarbeiten.

Wenn Sie uns helfen können, diese Daten zu vervollständigen, wenden Sie sich bitte an den Sachausschuss „Öffentlichkeit“ über E-Mail.

  • heute
  • 854

    Borken (bortnun bzw. borcnun) wird als Dorf, die zum Kirchsprengel Meppen gehören, erwähnt.

  • 890

    Holthausen (890, holthusun) wird als Dorf, die zum Kirchsprengel Meppen gehören, erwähnt.

  • 1885

    "Diepenbrock schreibt in seiner ""Geschichte des vormals Münsterschen Amtes Meppen"", dass die meisten Höfe/Dörfer sicherlich schon zur Zeit Karls den Großen existierten."

  • 1360

    Meppen wird Stadt. Der Bischof von Münster stellt die Urkunde über Wehrhoheit und Stadtrechte aus. Verbunden damit ist das Recht zur Befestigung mit Wall und Graben. Bewohner u. a. aus Borken und Hemsen kommen in die Stadt.

  • 1399

    Im Zusammenhang mit der Hasebrücke in Meppen ist bei Diepenbrock in
    den Erläuterungen sinngemäß zu lesen: Die Beerbten von Hüntel, Hemsen, Borken und Holthausen, welche sich viel mit Frachtfahrten beschäftigten, bezahlten außer dem Brückenkorn auch ein Brückengeld, jedes volle Erbe 2 Pf und jedes halbe Erbe 1 Pf. Über diese Brücke gelangen die Einwohner unserer Dörfer in die Stadt und zur Pfarrkirche Meppen

  • Mai 1921

    Beschluss des erweiterten Kapellenvorstandes, die Kapelle auf den Ackerstücken der Hofbesitzer Hermann Gertken und Otto Lüppen-Heckmann in Hemsen am Weg zum Bahnhof zu bauen.

  • November 1921

    Kirchliche Feier der Grundsteinlegung mit Vikar Fecker aus Meppen.

  • 1921/1922

    Gründung des gemischten Kirchenchores.

  • Juli 1922

    Einweihungsfeier der Marienkapelle in Hemsen.

  • April 1923

    Konsekration der Kapelle durch Bischof Wilhelm Berning. Die Dörfer Hemsen, Borken, Hüntel und Holthausen werden von der bischöftlichen Behöre zu einer Kapellengemeinde zusammengeschlossen, deren Grenzen sich mit den politischen Grenzen decken.

  • November 1923

    Wahl des ersten gesetzlichen Kapellenvorstandes.

  • Oktober 1924

    Feierliche Einweihung des Kriegerehrenmals.

  • März 1929

    Errichtung des Borromäusvereins in Hemsen.

  • Juni 1929

    Bischof Dr. Berning spendet in der Hemsener Kapelle erstmals das Sakrament der Firmung.

  • Juni 1934

    Erste Taufe in der Kapelle in Hemsen durch Pater Herkenhoff.

  • März 1935

    Zum ersten Mal findet die Feier des "Ewigen Gebets" statt.

  • 4. Adventssonntag 1936

    Feierliche Glockenweihe auf dem Kirchvorplatz.

  • Dezember 1936

    Feierliche Einweihung des neuen Turms durch Pater Herkenhoff.

  • Oktober 1940

    Einweihung des neuen Friedhofs in Hemsen.

  • Sommer 1943

    Die Kapelle erhält im Inneren ein neues Aussehen.

  • Fronleichnam 1945

    Erstmals wird in Hemsen eine Fronleichnamsprozession abgehalten.

  • Sommer 1945

    "Errichtung einer (der 14) Kreuzwegstation auf dem Friedhof, die von den ehemaligen Soldaten gestiftet wird."

  • 1945

    Pastor Augustin regt die Neugründung des Kirchenchores an, der den Namen "Cäcilia" erhält.

  • Juli 1946

    Anlässlich einer Firmung konsekriert Bischof Wilhelm Berning den neuen Altar, in den Reliquien des heiligen Märtyrers Columban und der Genossinnen der heiligen Ursula eingemauert sind.

  • Juli 1946

    Es wird der erste Antrag an die bischöfliche Behörde gestellt, Hemsen zu einer selbstständigen Kuratiegemeinde zu erheben.

  • August 1947

    Der Gelübdetag und das 25-jährige Jubiläum der Kirche in Hemsen werden im festlichen Rahmen begangen.

  • November 1947

    Einweihung des neuen Kreuzweges im Inneren der Kriche durch Pater Kunibert Sterner.

  • August 1948

    Die Nachbargemeinde Bokeloh feiert ihr 1000-jähriges Bestehen.

  • Oktober 1949

    Beginn der Bauarbeiten am Pastgoratsgebäude.

  • Juli 1951

    Einsegnung und Bezug des neuen Pastoratsgebäude durch Pastor Augustin.

  • Januar 1952

    Die Kapellengemeinde Hemsen wird Kuratiegemeinde.

  • Weihnachten 1951

    Die Kirche erhält eine neue Krippe.

  • November 1953

    Feierliche Einweihung des Kreuzweges auf dem Friedhof durch Pastor Augustin.

  • Frühjahr 1954

    Die Renovierung der Kirche beginnt.

  • Dezember 1957

    Am 4. Adventssonntag wird durch Pastor Behrens die neue Orgel eingeweiht.

  • Dezember 1957

    Erste Primizfeier in der Hemsener Kirche.

  • Sommer 1959

    Die Kirche erhält eine Lautsprecheranlage.

  • Dezember 1960

    Wiederaufstellung des renovierten Kriegerehrenmals.

  • Oktober 1965

    Einweihung des Jugendheimes in Hemsen.

  • November 1968

    Erste Pfarrversammlung in Hemsen.

  • Februar 1969

    Erste Pfarrgemeinderatswahl in Hemsen.

  • Dezember 1969

    Auf Wunsch des Pfarrgemeinderates wird das kirchliche Mitteilungsblatt der St. Marien-Gemeinde eingeführt, ebenso ein regelmäßiger Lektorendienst.

  • Januar 1971

    Die Reservistenkameradschaft aus Borken errichtet unten in der Kirche einen Gedenkstein für die Opfer des Krieges.

  • Dezember 1971

    Die neue Friedhofskapelle erhält durch Pastor Behrens den Segen.

  • Sommer 1974

    Der neuerbaute Kindergarten nimmt seine Arbeit auf.

  • Sommer 1974

    Erstes Meßdienerzeltlager.

  • Februar 1976

    Die Kuratiegemeinde Hemsen wird zur Pfarrgemeinde erhoben.

  • Sommer 1977

    Grundrenovierung der Kirche.

  • März 1980

    Der neue holzgeschnitzte Kreuzweg in der Kirche wird durch Pfarrer Behrens gesegnet.

  • September 1980

    Die Gemeinde feiert das erste Pfarrfest.

  • Dezember 1984

    50-jähriges Bestehen der Frauengemeinschaft.

  • März 1986

    Erste Kreuztracht durch die vier Dörfer von der Kirche aus.

  • Juli 1986

    Gründung des Missionskreises.

  • April 1988

    Einweihung des renovierten und erweiterten Gemeindehauses (vormals Jugendheimes) durch Pfarrer Debbrecht.

  • 1988

    Pfarrer Debbrecht ruft die Cursillo-Bewegung auch in Hemsen ins Leben.

  • 1991

    Beginn der regelmäßigen täglichen halbstündigen stillen Anbetung am Abend in der Kirche.

  • März 1993

    Abschluss umfangreicher Renovierungsarbeiten der Kirche.

  • März 1997

    Der Eine-Welt-Laden wurde gegründet.

  • 20.–26.08.1998

    Festwoche zum 75-jährigen Bestehen der Kirchengemeinde St. Marien in Hemsen.

  • 25. und 26.08.2001

    1.000 Jahrfeier Hemsen

  • September 2009

    Zusammenschluss zur Pfarreiengemeinschaft Meppen-Ost.

  • April 2011

    Seit 25 Jahren tragen Mitglieder der Pfarrgemeinde St. Marien Hemsen ein über drei Zentner schweres Eichenholzkreuz durch die vier Gemeinden.

  • Dezember 2010

    Ebenfalls seit 25 Jahre besteht das Kirchenblättchen "Lebendige Gemeinde" in Hemsen.

  • 1497

    Diepenbrock erwähnt Hüntel unter den Namen Huntlosen, Huntelun, Hundelun und Hüntelen.

  • 891

    Im Handbuch des Bistums Osnabrück (1968) wird die Bauernschaft Burgium erwähnt.

  • 1000

    Im Handbuch des Bistums Osnabrück (1968) werden die Bauernschaften Hemesan und Holthuson erwähnt.

  • 1497

    Im Handbuch des Bistums Osnabrück (1968) wird die Bauernschaft Hunteloh erwähnt.