Alte Kirche St. Vitus Bokeloh

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Am Kirchberg 4
49716 Bokeloh

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Alte Pfarrkirche

St. Vitus, Conpatronin St. Katharina

Von den Mauern des Kirchenschiffes gehören die östlichen aus Findlingen und Raseneisenstein errichteten zwei Drittel vermutlich noch zu dem im 10. Jahrhundert geweihten Bau. Die Breite der Mauern (Ca. 1,40m) und die archaische Mauertechnik legen eine solche Vermutung nahe.

Umfangreiche Baumaßnahmen wurden im 15./16. Jahrhundert vorgenommen: An der Südseite wurden die kleinen Rundbogenfenster zu ihrer heutigen gotischen Form verbreitert. Der gewölbte 5/8-Chor ist 1462 datiert, die Verquaderung des Kirchturms 1512. Das ebenfalls um 1500 eingebaute gotische Gewölbe des Kirchenschiffs wurde 1811 durch den Einsturz des Turmhelms zerstört und anschließend durch eine flache Muldendecke ersetzt.

Die Kirche hat ca. 270 Sitzplätze.

Umbau des Altarraumes 1968.
Renovierungen 1901-1903, 1973 und 1985.
Erneute Renovierung: Beginn 1991, zunächst Aussenrenovierungsarbeiten.
1992-1993: Einbau des Gewölbes (Zustand wie ca. 1500) und Beginn der Innenrenovierung.

1994: Die Renovierungsarbeiten sind so weit fortgeschritten, dass am 15. August – dem Weihetag der Alten St. Vitus-Kirche – der erste Gottesdienst seit dem Renovierungsbeginn stattfinden kann.

1998: Neue Fenster, gefertigt von der Firma Peters, Paderborn.

zum 15.08.1998: Restaurierung der Wenthin-Orgel durch Fa. Cladders, Badbergen.
Die 1998 durchgeführten Restauration, mit dem Ziel der Wiederherstellung der ursprünglichen baulichen und klanglichen Zustandes, erfolgte unter weitest-gehender Verwendung von Materielien und Techniken, die auch der Erbauer der Orgel anwendete.

15.08.1998: Besuch des Bischofs von Osnabrück, Dr. Franz-Josef Bode zum 1050 jährigen Jubiläum der Weihe der Kirche. Dabei wurde der Altar konsekriert und der Ambo gesegnet.

Drei Glocken

(fis'-gis'-ais');
ais'-Glocke 1903 von Fa. F. Otto, Hemelingen (Bronze)
fis' und gis'-Glocke 1957 vom Bochumer Verein (Stahl)

Orgel

(14 Register, 1 Manual, Pedal, Schleifladen , mechanische Spiel- und Registertraktur);
1845 von Fa. F. Wenthin & W. Meese, Tecklenburg.
Renovierung 1962 von Fa. K. Woyk, Quakenbrück.
Im Zuge der Kirchen-Gesamtrenovierung 1989-1994 nochmals total renoviert.

Kunstwerke

Ehem. Sakraramentshäuschen (1462, in neugotischem Seitenaltar verwandt);
Katharinen-Epitaph (1678, ehem. Seitenaltar);
Vesperbild an der Außenwand des Chores (17. Jahrh.);
Tod des Hl. Johannes Nepumuk (Gemälde, barock);
Hl. Dreifaltigkeit und Taufe Jesu (Öl auf Leinwand, barock, vom alten Hochaltar);
Kanzel (17/18. Jahrh.).