Impuls zum Freitag der 2. Woche im Jahreskreis


Und während ich der Tatsache hinterher trauere, dass ich mit meinen 24 Jahren seit fast zwei Jahren nicht mehr die Chance habe so richtig zu feiern, lese ich einen Text in der Bibel.
Ja, ich weiß wie das klingt. Klischee erfüllt. Schon arbeitet sie für die Kirche, kann sie nicht mehr richtig feiern. Abgesehen davon dass es momentan nur schwer möglich ist ausgiebig in einem Club zu tanzen, würde ich mich auch so klar von diesem Klischee abgrenzen.
Denn: Ich kann feiern, obwohl oder sagen wir: vor allem weil ich für Kirche arbeite, weil ich gern mal in der Bibel lese. Was wäre das auch für eine verkehrte Logik, wenn ich an einen Gott glaube, der die Krüge füllt, der die Party am Laufen hält, aber ich selber mir das Feiern verbieten würde.
Christ sein und feiern passt für mich nicht nur zusammen, es gehört zusammen. Jesus zeigt es. Er feiert mit seinen Freunden, er vergisst, er tanzt, er vollbringt Wunder. Sein Erstes. Auf einer Feier. Er füllt die Krüge, er hält die Party am Laufen, er fordert zum Abschalten auf.
Er wäre derjenige, der zu seinen Jüngern sagt „komm, wir gehen feiern“. Lasst es uns ihm gleich tun. Lasst uns feiern, tanzen, abschalten und beten - all das in seinen Namen.