Impuls zum Freitag der 27. Woche im Jahreskreis - 09.10.2020


Wir klären es an diesem Nachmittag mit den Verantwortlichen der Firmvorbereitung mit unserem Menschenverstand: die Regeln bei den Treffen werden verschärft – es wird konsequent auf Abstand geachtet, der Mund-Nasen-Schutz wird den ganzen Abend getragen, die Räume werden gut durchlüftet.

Aber ein Gefühl der Unsicherheit bleibt. Wir warten auf klare Anweisungen und Regelungen seitens des Landkreises, um verantwortungsvoll mit der Situation umgehen zu können. So soll es weiterhin zu möglichst wenigen Ansteckungen kommen.

Menschen brauchen Sicherheiten, um mit unklaren Situationen umgehen zu können.

Ein Lied aus dem Gotteslob (Nr. 457) fällt mir dazu ein:

1. Suchen und fragen, hoffen und sehn, miteinander glauben und sich verstehn, lachen, sich öffnen, tanzen befrein: So spricht Gott sein Ja, so stirbt unser Nein.

2. Klagende hören, Trauernde sehn, aneinander glauben und sich verstehn, auf unsere Armut läßt Gott sich ein: So spricht Gott sein Ja, so stirbt unser Nein.

3. Planen und bauen, Neuland begehn, füreinander glauben und sich verstehn, leben für viele, Brot sein und Wein: So spricht Gott sein Ja, so stibt unser Nein.

In diesem Lied geht es nicht nur um unser Suchen und unser Fragen.

Nein, daneben her gibt es auch die Antworten, wie wir eine Krise und unsere

Unsicherheiten bewältigen können.

Neben den Regeln und Maßnahmen, die uns sicherlich in den kommenden Tagen den weiteren Weg weisen werden, werden uns hier auch bestimmte Grundhaltungen angeboten:

- Miteinander an das Gute glauben,

- Miteinander mit einer positiven Grundhaltung auf dem Weg sein,

- miteinander auf Gott und auf das Leben vertrauen,

-füreinander einstehen und aufeinander Rücksicht nehmen.

Mögen wir bei all dem, was wir in den kommenden Tagen erleben werden Gott an unserer Seite wissen und das Vertrauen auch auf ihn nicht verlieren

Petra Kleene