Impuls zum Mittwoch der 1. Woche im Jahreskreis


Was ist passiert mit dem Spontan sein? Dem im Moment leben. Den Moment genießen. Zeit verschwenden. Schlendern. Nichts tun. Kaffee, zusammen mit einer Freundin trinken? Dem Plausch mit der Nachbarin? Dem unerwarteten Telefonat mit einem Freund am Sonntagnachmittag? Soll all das weichen? Ausgetauscht werden, gegen das überall dabei sein wollen, doch nirgends ganz dabei sein? Aus Angst, etwas zu verpassen. Aus Angst, nicht mitreden zu können. Aus Angst, sich mit sich selbst zu beschäftigen. „Ich glaube, dass sich manche Menschen jede freie Minute voll planen, weil sie sonst merken, dass da Nichts ist“, hat einmal ein Freund gesagt. Hat er Recht? Wie wäre es, sich im neuen Jahr einfach einmal mit sich selbst zu verabreden. Sich Zeit für sich zu nehmen. Sich dafür einen Termin im Kalender zu reservieren. Sich zu fragen: Was will ich vom Leben? Was wünsche ich mir? Was will ich erreichen? Welche Träume habe ich? Was will ich verändern? Was belastet mich? Was muss ich beenden? Wo lohnt es sich, neu anzufangen? Bin ich glücklich?

Zu erkennen, was wirklich wichtig ist. Und all die anderen Termine aus dem Kalender zu streichen. „Nein“ sagen zu lernen. Prioritäten zu setzen. Entscheidungen zu treffen. Akzeptieren zu verpassen. Und so wieder mehr Zeit für sich selbst zu haben. Für die Menschen, die einem am Herzen liegen, für die Dinge, die einem wertvoll sind.

- Mache weniger, dann kannst du das, was du tust, genießen! -

von: Ronja Goj, In: Pfarrbriefservice.de