Impuls zum Mittwoch der 1. Woche im Jahreskreis - 13.01.2021


Tagesgebet

Allmächtiger Gott, erhöre unser Gebet am Gedenktag des heiligen Bischofs Hilarius, der unermüdlich die Lehre von der Gottheit deines Sohnes verteidigt hat. Gib uns Weisheit und Kraft, damit wir die Größe dieses Geheimnisses erkennen und deinen Sohn glaubwürdig bezeugen, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. Amen.

Lesung                                                                   Hebr 2,11–18

11 Denn er, der heiligt, und sie, die geheiligt werden, stammen alle aus Einem; darum schämt er sich nicht, sie Brüder zu nennen
12 und zu sagen: Ich will deinen Namen meinen Brüdern verkünden, inmitten der Gemeinde dich preisen;
13 und ferner: Ich will auf ihn mein Vertrauen setzen; und: Siehe, ich und die Kinder, die Gott mir geschenkt hat.
14 Da nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hat auch er in gleicher Weise daran Anteil genommen, um durch den Tod den zu entmachten, der die Gewalt über den Tod hat, nämlich den Teufel,
15 und um die zu befreien, die durch die Furcht vor dem Tod ihr Leben lang der Knechtschaft verfallen waren.
16 Denn er nimmt sich keineswegs der Engel an, sondern der Nachkommen Abrahams nimmt er sich an.
17 Darum musste er in allem seinen Brüdern gleich sein, um ein barmherziger und treuer Hohepriester vor Gott zu sein und die Sünden des Volkes zu sühnen.
18 Denn da er gelitten hat und selbst in Versuchung geführt wurde, kann er denen helfen, die in Versuchung geführt werden.

Evangelium                                                                  Mk 1,29–39

29 Sie verließen sogleich die Synagoge und gingen zusammen mit Jakobus und Johannes in das Haus des Simon und Andreas.
30 Die Schwiegermutter des Simon lag mit Fieber im Bett. Sie sprachen sogleich mit Jesus über sie
31 und er ging zu ihr, fasste sie an der Hand und richtete sie auf. Da wich das Fieber von ihr und sie diente ihnen.
32 Am Abend, als die Sonne untergegangen war, brachte man alle Kranken und Besessenen zu Jesus.
33 Die ganze Stadt war vor der Haustür versammelt
34 und er heilte viele, die an allen möglichen Krankheiten litten, und trieb viele Dämonen aus. Und er verbot den Dämonen zu sagen, dass sie wussten, wer er war.

Zu den Schriftlesungen

Wer Menschen etwas zu bieten hat, ist gefragt, und wenn er nicht aufpasst, hat er kein ruhiges Stündchen mehr. Das gilt auch für Jesus. Er hat ein Herz für die Kranken und Schwachen, so auch bei der Schwiegermutter des Petrus. Jesus geht zu ihr hin, fasst sie an der Hand und richtet sie auf. Das Fieber weicht, und sie sorgt für ihre Gäste. Knapper lässt sich Heilung kaum erzählen.
Wenn das so schnell geht, muss Wesentliches passiert sein. Es genügt, dass in Jesus Gott da ist. Durch seine Begegnung verwandelt Jesus Menschen und führt sie ins Leben zurück. Der Gottmensch Jesus Christus lässt den Kranken und Besessenen Gottes Heilung und Heil zukommen und schenkt den Sündern die Vergebung ihrer Schuld.
Wer Menschen etwas zu bieten hat, kann nicht nur geben, sondern braucht auch Ruhe und Besinnung, und vor allem das Gebet, um wieder zu Kräften zu kommen. Eine Quelle, die keinen Zufluss hat, wird bald versiegen.

Fürbitten

Jesus hat immer wieder im Gebet die Verbindung zu seinem Vater gepflegt.
Ihn, der auch unser Vater ist, bitten wir:

  • Für die Kirchen des Ostens und Westens: um die Kraft zur Vergebung und den Mut, den Weg zur Einheit zu gehen.

Gott, unser Vater:

Wir bitten dich, erhöre uns.

  • Für alle, die in caritativen Berufen tätig sind: um Stärke für ihren Dienst an den Menschen und um die Erfahrung von Dankbarkeit.
  • Für die Kranken, die unter körperlichen und seelischen Schmerzen leiden: um Genesung, Heilung und Heil.
  • Für unsere Mitchristen: um Mut und Vertrauen, in dieser schwierigen Zeit trotz aller Anfechtung ihrem Glauben treu zu bleiben.
  • Für unsere Verstorbenen, die den Weg der Hoffnung beendet haben: um die Vollendung in deinem Reich des Friedens und der Liebe.

Ewiger Gott, durch sein Vorbild lehrte uns Jesus zu beten. Durch ihn loben und preisen wir dich im Heiligen Geist in Zeit und Ewigkeit.

Wort auf den Weg

Der Weg des Christen schließt immer Aktion und Kontemplation mit ein.

Sarah Bentlage
(Quelle: Liturgie konkret plus)