Impuls zum Mittwoch der 2. Woche im Jahreskreis


„David gegen Goliat“ ist ein geflügeltes Wort für den Kampf ungleicher Gegner. Und schauen wir in unsere Welt, ist eine solche ungleiche Auseinandersetzung tatsächlich eine Alltäglichkeit. Oft gehört viel Mut dazu, sich einem scheinbar übermächtigen Gegner entgegenzustellen. Der junge David, von dem wir in der Lesung hören werden, findet diesen Mut im Vertrauen auf Gott:

Auch Jesus steht mächtigen Männern gegenüber, die ihm nach vielen Auseinandersetzungen nun nach dem Leben trachten. Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – heilt er beherzt einen verkrüppelten Mann und zeigt ihnen damit Gottes Größe.

David gegen Goliat.
klein gegen groß:
Unverhältnismäßigkeiten.
Der Sieger steht fest – für die Menschen.
Gott – allerdings – spielt mit
und steht an der Seite
des Schwachen.
Gott schafft
Verhältnismäßigkeiten.

Jesus gegen die Gelehrten,
einer gegen viele:
Unverhältnismäßigkeiten.
Steht der Sieger fest?
Gott spielt mit – auch hier –
und steht auf der Seite
der Barmherzigkeit und der Liebe.
Gott schafft
Verhältnismäßigkeiten.

Mit Gott muss gerechnet werden – immer
auch in meinem Leben.