Impuls zum Mittwoch der Karwoche - 31.03.2021


Bild von Pexels auf

Tag um Tag, Stunde um Stunde, in großen und kleinen Straßen, in Hinterzimmern und in feudalen Bungalows oder irgendwo am Straßenrand – überall gibt es Menschen, die in tiefster Not ihr Gesicht in die Hände vergraben und fassungslos weinen. Sie tragen schwer an ihrem Kreuz, haben das Lachen verlernt, erwarten nichts mehr vom Leben, wollen nichts und niemand mehr sehen, schleppen sich bloß noch durch die Tage, fühlen sich sogar zum Leben verdammt.

Jeden Tag sehen oder hören wir von „Kreuzen“, an denen Menschen zu tragen haben. Und dies nicht bloß tausende von Kilometern von und entfernt, wenn wir am Abend die Nachrichtensendungen  im Fernsehen mitverfolgen, sondern in allernächster Nähe, vielleicht sogar in der eigenen Familie.

Quelle: Reinhard Abeln – Wenn du meinst, es geht nicht mehr. Lahn Verlag.

Günter Wessendorf