MM - Marienmonat Mai

Hier sind viele verschiedene Gebete, Texte und Lieder über unsere Gottesmutter Maria zu finden. Der Mai ist bekanntlich der Marienmonat.
Wer Inspiration zum Gebet sucht, ist hier genau richtig. 
Gerne können Sie  Ihre Gedanken und/ oder Gebete an Petra Kleene oder Sarah Bentlage zur Veröffentlichung  senden.

An alles denken

An alles denken
Lassen wir uns führen, bleiben wir ruhig, ruhig…
Lassen wir uns von Maria tragen, sie wird an
alles denken, sie wird für all unsere Bedürfnisse
der Seele und des Leibes Sorge tragen,
schenken wir ihr all unsere Schwierigkeiten,
jedes Leid und vertrauen wir darauf,
dass Maria mehr an uns denkt als wir selbst.

Mutter Theresa

Anselm Grün

Alles, was die Kirche an Maria preist,
ist letztlich ein Loblied auf Gottes
heilendes und befreiendes Tun
an uns Menschen.

von Benedikt XVI.

Heilige Maria, Mutter Gottes,
du hast der Welt
das wahre Licht geschenkt,
Jesus, deinen Sohn – Gottes
Sohn.
Du hast dich ganz
dem Ruf Gottes überantwortet
und bist so zum Quell der Güte
geworden,
die aus ihm strömt.
Zeige uns Jesus. Führe uns zu
Ihm.
Lehre uns ihn kennen und ihn
lieben, damit auch wir selbst
wahrhaft Liebende
und Quelle lebendigen Wassers
werden können
inmitten einer dürstenden Welt.

Fürbittgebet

Herr Jesus Christus, du bist der Sohn der Jungfrau Maria.
Gott hat sie mehr als alle Menschen gesegnet. Darum rufen wir:

1.      Gewähre allen, die den Namen Mariens anrufen, Trost und Schutz.

2.      Stärke die Kranken, Leidenden und Trauernden durch die Hilfe der schmerzhaften Mutter.

3.      Bewahre durch ihre Fürsprache deine Kirche vor dem Angriff des Bösen.

4.      Gib uns eine innige Liebe zu deiner Mutter Maria.

5.      Mach Maria für alle unsere Toten zur Pforte des Himmels.

Gütiger Vater, schau auf die Mutter deines Sohnes, höre auf ihre Fürsprache und erhöre uns.

UND WIEDER
Komme ICH ZU DIR

Maria,
und wieder komme ich zu dir.
Ich schließe die Tür nach außen,
lasse zurück, was lärmt,
und komme an bei dir.
Danke, dass du auf mich wartest.
Danke für diese 10 Minuten.
Kostbare Zeit der Begegnung,
des Ausruhens bei dir.

Maria,
und wieder bringe ich vor dich,
was mich bewegt.
Die Erlebnisse dieses Tages…
Die Menschen, denen
ich begegnet bin…
Die Sorgen, die ich trage….
Alles breite ich vor dir aus –
und spüre von Minute zu Minute:
deine Nähe ordnet mich,
sie gibt mir neue Kraft.

Maria,
und wieder gehe ich mit dir
zurück auf die Straßen des Lebens.
Die Arbeit, die ich jetzt anpacke –
du bist dabei.

Die Begegnungen und Gespräche –
mit dir geht vieles leichter.

Danke, Maria,
dass du immer da bist für mich.

Textnachweis: C. Bernhard
Schönstattbewegung
Frauen und Mütter

Meditationen im Alltag
Und Wasser wird zu Wein

Maria,                                                                             Maria,
du weißt,                                                                       ich bringe dir meinen Krug
was Menschen brauchen.                                       mit Wasser:
Du weißt, wie es ist, wenn uns der                        Meine Hilflosigkeit,
Wein ausgeht;                                                             meine Bitten und Opfer,
Der Wein des Vertrauens,                                        meine Sehnsucht und
wenn wir Enttäuschungen erleben.                     und meine Scherben,
Der Wein der Freude, wenn Sorgen                     die kleinen Gaben meiner Liebe.
überhand nehmen.                                                   Und ich vertraue:
Der Wein der Liebe, wenn das                               Du bittest deinen Sohn für mich:
Miteinander mühsam wird.                                    „Sie hat keinen Wein mehr.“

Du weißt, wie es ist,                                                 Maria, Danke
und du möchtest uns helfen.                               Das ich mit allem zu dir
Wie damals,                                                              kommen kann.
bei der Hochzeit zu Kana,                                    Danke,
so machst du es auch heute:                              dass ich immer neu erfahren darf:
„Sie haben keinen Wein mehr!“                          Du hast ein Herz für mich.
Ein Wort von dir genügt,                                       Du nimmst dich
um deinen Sohn zu einem Wunder                  meines Kruges an -
zu bewegen.                                                             Und Wasser wird zu Wein.
Ein Wort von dir, und was
Unmöglich scheint, geschieht.

AUF EINE MINUTE
Schönstattbewegung Frauen und Mütter

Marienmonat

Gottesmutter,
wieder einmal ist Mai,
der Monat, in dem die Natur blüht und neu
erwacht: Marienmonat!
Maria, Du Spur Gottes:
meine Spur

  • wenn ich den Weg nicht
    mehr weiß
  • wenn ich im Alltag
    die Richtung verloren habe
  • wenn ich selbst nicht mehr
    an mich glauben kann
  • wenn ich meine Mitmenschen
    abgehakt habe

Du hakst mich nicht ab.
Du gibst mir immer wieder eine
Chance, traust mir etwas zu.
In dieser Gewissheit kann ich meine
Eigenen Spuren verlassen
und den Deinen folgen.
Deinen Weg mit Jesus gehen!

Maria,
ich möchte auch für andere zur
Spur werden

  • dass ich achtsam werde im
    Umgang mit meinen Mitmenschen
  • dass ich mehr Liebe, Freude und
    Frieden in meine Welt bringen kann
  • dass ich den Mut habe,
    Vorbild zu sein
  • dass ich mich auf den
    gegenwärtigen Augenblick
    einlassen kann und meinen
    Nächsten spüren lasse:

Du bist mir wichtig!

Der Mai
der Marienmonat,
dein Monat, Maria,
ist eine neue Chance
zum Aufbruch!
Lass mich glücklich werden
und stark im Glauben an Gott.
Amen.

(Frauenfrühstück Mai 2015 - Schönstatthaus Meppen)

Mir geschehe - Jahrgebet 2019

Maria, „ mir geschehe“ hast du gesagt.
Du hast deine Zustimmung zum Willen Gottes gegeben,
ohne zu wissen, was das für dich bedeuten wird;
ohne zu wissen, dass du deinen Sohn mit allen
Menschen teilen musst;
Ohne zu wissen, dass er dich verlassen wird, um das
Reich Gottes zu verkünden.

„Mir geschehe“ hast du gesagt.
Du hast in die Pläne Gottes eingewilligt,
weil du ihm vertraut hast,
weil er letztlich alles zum Guten führt,
weil Gottes Liebe unser Begreifen übersteigt.

„Mir geschehe“ hast du gesagt.
Auch wir dürfen uns in deinem Wort wiederfinden.
Auch in unser Leben, in unserem
Alltag bricht das Göttliche ein.
Auch uns gibt Gott einen Auftrag: In der Kraft des
Heiligen Geistes sollen wir Kirche und Welt gestalten.

„Mir geschehe“ wollen wir sagen.
Selbst wenn wir nicht überblicken können, was
das für uns bedeutet;
selbst wenn wir vermeintlich etwas abgeben von
unserer Gestaltungskraft;
selbst wenn wir damit in einer Gesellschaft anecken,
in der es darauf ankommt, über das eigene Leben
zu bestimmen.

Mir geschehe“ wollen wir sagen.
Du, Maria, hast uns gezeigt,
dass wir gerade dann zu uns finden, wenn wir bereit
sind, ganz von uns zu lassen;
dass neues Leben wächst, wenn alles verloren scheint;
dass aus dem Kleinen und Unscheinbaren etwas Großes
entsteht, wenn wir uns Gott zur Verfügung stellen.

Maria, du Mutter aller Berufenen,
hilf uns, ja zu sagen zu den Heilsplänen Gottes.
Ermutige uns, so zu vertrauen, wie du es getan hast,
und zu Menschen zu werden, die deinen Sohn
Jesus Christus in unsere Welt tragen.

Amen.