Wir verkünden das Wort - Rückblick


Hier das Statement:

An dieser Stelle möchten wir uns bedanken, dass wir die Möglichkeit hatten, an einem Sonntag wie diesen die Messe zu gestalten. Wir sind Frauen und Laien: Damit gehören wir zu der Gruppe in der Kirche, die noch immer für ihre Rechte und für Gleichberechtigung kämpfen muss.

Trotzdem stehen wir zu Jesus, zu Gott und zu unserer Kirche. Aber wir merken auch, dass die Freude und der Jubel für die Kirche nicht mehr so euphorisch ist, was sie an Palmsonntag vor über 2000 Jahren in Jerusalem gewesen ist. Wenn jeder von euch ehrlich in sich hineinhorcht, ist in jedem von uns vielleicht nicht nur unbändige Freude und Jubel, wenn er oder sie an unsere Kirche denkt. Ein Grund dafür ist, dass die Kirche festgefahren ist. Dieses „Das war schon immer so“- Denken ist in der Kirche leider zu einem Leitfaden geworden. Aber: Um die Kirche aus ihren festgefahrenen Strukturen und teilweise auch festgefahrenen Denkweisen herauszubekommen, also den sprichwörtlichen Karren aus dem Dreck zu ziehen, braucht die Kirche uns Gläubigen! Wir sind es, die Veränderungen fordern, die Gestaltung mit in die Hand nehmen und uns dabei gegenseitig unterstützen müssen. Nicht jeder mag hier oben stehen, aber wir brauchen auch euch, die ihr in der Kirche sitzt und uns zuhört. Ihr habt schon eure Unterstützung für uns gezeigt, dadurch, dass ihr da seid. Und dafür danken wir euch!