Aktuelles

Impuls zum Mittwoch der 5. Woche im Osterkreis - 05.05.2021

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.

Lied:
Gotteslob 896,1-3 „Maria, Maienkönigin"

Einführung:
Wir feiern im Mai den Marienmonat. Maria hat ihren Sohn sein Leben lang begleitet. Sie hat sämtliche Höhen und Tiefen miterlebt –sein Kreuz und seine Auferstehung. Wir laden Maria ein, dass sie auch uns in unserem Leben begleitet und uns hilft, den Weg zu Christus zu gehen.

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Impuls zum 5. Sonntag der Osterzeit - 02.05.2021

Lesung aus dem ersten Johannesbrief.                          1 Joh 3, 18-24

18 Meine Kinder, wir wollen nicht mit Wort und Zunge lieben, sondern in Tat und Wahrheit.
19 Und daran werden wir erkennen, dass wir aus der Wahrheit sind. Und wir werden vor ihm unser Herz überzeugen,
20 dass, wenn unser Herz uns verurteilt, Gott größer ist als unser Herz und alles weiß.
21 Geliebte, wenn das Herz uns aber nicht verurteilt, haben wir gegenüber Gott Zuversicht;
22 und alles, was wir erbitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und tun, was ihm gefällt.
23 Und das ist sein Gebot: Wir sollen an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander lieben gemäß dem Gebot, das er uns gegeben hat.
24 Wer seine Gebote hält, bleibt in Gott und Gott in ihm. Und daran erkennen wir, dass er in uns bleibt: an dem Geist, den er uns gegeben hat.

Wort des lebendigen Gottes

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Impuls zum Freitag der 4. Woche im Osterkreis - 30.04.2021

Irgendwie verknotet.

Manches ist so festgezogen, dass wir es alleine nur schwer lösen können. So wie der Knoten in den Schnürsenkeln meines Neffen. Doppelknoten sind einfach schwer zu lösen. Klappt es mal nicht alleine, wird Hilfe benötigt. Hilfe, um den Knoten zu lösen. Kurzerhand wird jemand, der gerade in der Nähe ist gefragt. Heute darf ich helfen. Ich bücke mich herunter und versuche die Knoten der Schuhe zu lösen. Während ich auf die Schuhe meines Neffen schaue, die wirklich total verknotet sind, kommt mir ein Gedanke in den Kopf.

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Impuls zum 4. Sonntag der Osterzeit - 25.04.2021

Lesung aus der Apostelgeschichte.                               Apg 4, 8-12

In jenen Tagen
8 sagte Petrus, erfüllt vom Heiligen Geist: Ihr Führer des Volkes und ihr Ältesten!
9 Wenn wir heute wegen einer guten Tat an einem kranken Menschen darüber vernommen werden, durch wen er geheilt worden ist,
10 so sollt ihr alle und das ganze Volk Israel wissen: im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, den ihr gekreuzigt habt und den Gott von den Toten auferweckt hat. Durch ihn steht dieser Mann gesund vor euch.
11 Dieser Jesus ist der Stein, der von euch Bauleuten verworfen wurde, der aber zum Eckstein geworden ist.
12 Und in keinem anderen ist das Heil zu finden. Denn es ist uns Menschen kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir gerettet werden sollen.

Wort des lebendigen Gottes

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Impuls zum Freitag der 3. Woche im Osterkreis - 23.04.2021

In diesen Tagen findet die Woche für das Leben statt. Sie steht in diesem Jahr unter dem Thema „Leben im Sterben“. Dahinter steht die Frage: Wie stelle ich mir ein menschenwürdiges Sterben vor? Und für mich ganz persönlich auch die Frage: Wie stelle ich mir mein eigenes Sterben vor. Wichtige Fragen werden in den Blick genommen im Hinblick auf das Ende unseres Lebens.

Beim Tod meiner Eltern und auch in meiner Ausbildung zur Trauerbegleiterin hat mir persönlich Reinhard Mey in seinem Lied „Du hast mir schon Fragen gestellt“ gute Gedanken und wichtige Impulse hierzu gegeben.

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Wiederaufnahme der Gottesdienstfeiern in den katholischen Gemeinden der Stadt Meppen

Liebe Gemeindemitglieder,

seit dem 01.04.2021 sind alle Gottesdienste in unseren Kirchen ausgesetzt, ausgenommen hiervon waren Tauffeiern und Gottesdienste zu Beerdigungen. Wir haben in dieser Zeit Rückmeldung zu dieser Entscheidung bekommen und viele Nachfragen, wann wir wieder Gottesdienst feiern werden.

Festzustellen bleibt:

Die Zahl der Infizierten ist im Emsland auf einem hohen Level, dabei aber trotzdem stabil. Gleichzeitig steigt die Zahl der Geimpften stetig und viele unserer Gottesdienstbesucher sind geimpft. Unser Hygienekonzept ist erprobt und wird auch nicht verändert. Die Ordnerdienste leisten dabei einen wichtigen und hervorragenden Beitrag.

Von Seiten der Kirche laden wir zu unseren Feiern ein und wir nehmen wahr, dass die Menschen bewusst und frei zu den Gottesdiensten kommen, die Sonntagspflicht ist noch immer ausgesetzt. Aus diesen Gründen haben wir uns auf Ebene der drei Pfarreiengemeinschaften Meppens entschieden, die Gottesdienste ab dem 27.04.2021 mit der üblichen Gottesdienstordnung wieder aufzunehmen.

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Impuls zum Mittwoch der 3. Woche im Osterkreis - 21.04.2021

Freuen sollen wir uns – nicht nur in dieser österlichen Zeit – darüber, dass Gott unser Heil bereitet hat. Im Evangelium hören wir diese Zusage Jesu: Niemand, der mit ehrlichen Absichten zu ihm kommt, wird abgewiesen. Niemand soll verloren gehen. Gottes Liebe und Nähe gilt allen. Wir gedenken heute auch zweier Heiliger, des Bruders Konrad von Parzham und des Benediktinerabtes Amseln von Canterbury. Der bodenständige Kapuziner und der Gelehrte Abt: Beide verbindet ihre tiefe Christusverbundenheit, und diese wiederum ist der Grund, dass Menschen den Weg zu Jesus finden.

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Gebet für die Opfer und Betroffenen der Corona-Pandemie

Heute denken wir besonders der Verstorbenen und der Angehörigen der Pandemie und gedenken ihrer auch im Gebet :

Gott, guter Vater,
du bist den Menschen nahe in guten und schweren Tagen.
Dein Licht leuchte auch jetzt, in diesen schweren Tagen und Wochen der Pandemie. 
Lass dieses Licht Zeichen der Hoffnung für uns alle sein.

Wir beten für die Verstorbenen, die der Pandemie zum Opfer gefallen sind und für deren Angehörige.

Wir beten für die Ärztinnen und Ärzte, Pflegerinnen und Pfleger, Seelsorgerinnen und Seelsorger in den Krankenhäusern und Heimen.
Wir beten für die Kranken und Einsamen.

Sei du ihnen Licht.

Sei du uns Licht.

Herr, gib unseren Verstorbenen die ewige Ruhe.
Und das ewige Licht leuchte ihnen.
Lass sie ruhen in Frieden.

Amen.

Verfasst vom Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz,
Bischof Dr. Georg Bätzing

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Impuls zum 3. Sonntag der Osterzeit - 18.04.2021

Lesung aus dem ersten Johannesbrief                                           1 Joh 2,1-5a

1 Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt. Wenn aber einer sündigt, haben wir einen Beistand beim Vater: Jesus Christus, den Gerechten.
2 Er ist die Sühne für unsere Sünden, aber nicht nur für unsere Sünden, sondern auch für die der ganzen Welt.
3 Und daran erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben: wenn wir seine Gebote halten.
4 Wer sagt: Ich habe ihn erkannt!, aber seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner und in dem ist die Wahrheit nicht.
5a Wer sich aber an sein Wort hält, in dem ist die Gottesliebe wahrhaft vollendet.

Wort des lebendigen Gottes

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Impuls zum Freitag der 2. Woche im Osterkreis - 16.04.2021

Ostern 2021

Unsichtbarer Feind
Durch-kreuzt unsere Nähe
Setzt uns fest 
In unseren vier Wänden
Für viele heißt das:
Einsamkeit
Allein Sein
Im Warten
Im Hoffen
Im Fragen
Im Kranksein
Im Sterben

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Impuls zum Mittwoch der 2. Woche im Osterkreis - 14.04.2021

Lange nichts mehr von dir gehört…

Ich hab Urlaub. Das erste mal so richtig. Also keine Ferien von der Schule, keine Semesterferien sondern mal so richtig Urlaub. Urlaub, den ich mir selbst eingeteilt habe. Heute, am Mittwoch beginnt er. Mein ganz persönlicher Urlaub. Länger schlafen ist da eigentlich Pflicht, aber Pflichten will ich im Urlaub nicht. Also stehe ich um 07:30 Uhr auf. Schließlich möchte ich auch was von meinem Urlaub haben. Um 08:30 Uhr bin ich immer noch im Schlafanzug. Nicht mehr im Bett, aber auf dem Sofa. Während ich meinen Kaffee trinke scrolle ich durch die sozialen Medien. Eine Nachricht ploppt auf. Der erste Satz dieser Nachricht: „Lange nichts mehr gehört von dir…“.

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Trauerbegleitungen in Meppen

Trauer ist eine Krise des Lebens, die gelebt werden möchte. Reden, Schweigen, Weinen oder Spazierengehen sind dabei häufig genutzte Umgangsformen. Wir, Gemeindereferentin Petra Kleene und Gemeindereferent Stephan Wendt sind ausgebildete Trauerbegleitungen vor Ort. Wir stehen Ihnen zur Seite, hören Ihnen zu und begleiten Sie auf Ihrem Trauerweg. Melden Sie sich gerne bei uns.
(Petra Kleene 0176/39923274, petra.kleene@bistum-osnabrueck.de und Stephan Wendt 0151/73024056, s.wendt@meppen-sued.de)

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Die Andacht zur "Woche für das Leben" muss leider ausfallen

Die ökumenische Woche für das Leben 2021 steht in diesem Jahr unter dem Thema »Leben im Sterben«.
Die hierfür geplante Andacht mit anschließendem Austausch
am So., 18.04. um 16:00 Uhr in die St. Pauluskirche muss aufgrund der derzeitigen Corona-Situation leider ausfallen.
Wir planen allerding, dass diese Veranstaltung im zweiten Halbjahr diesen Jahres nachgeholt wird. Den Termin werden wir rechtzeitig bekannt geben.

Stephan Wendt, Gemeindereferent und Trauerbegleiter
Petra Kleene, Gemeindereferentin und Trauerbegleiterin

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+++Information zur Frage gottesdienstlicher Feiern in der Phase der hohen Infektionszahlen im Landkreis Emsland+++

+++Ab dem 01.04.2021 setzen wir alle regulären Gottesdienste in Präsenz aus, und werden die Feier mit der Gemeinde wieder aufnehmen, sobald die nächtliche Ausgangssperre aufgehoben wird.+++

Liebe Gemeindemitglieder,

ab Mittwoch, 31.03.2021, tritt für den Landkreis Emsland eine nächtliche Ausgangssperre in Kraft, Grund dafür ist die Niedersächsische Coronaverordnung und die steil ansteigenden Infektionszahlen der vergangenen Tage.
Die staatlichen Regelungen erlauben, dass wir unsere Gottesdienste feiern.
In den Gottesdiensten der kommenden Tage wollen wir Christen des Leidens und Sterbens Jesu Christi gedenken und die Auferstehung Jesu Christi feiern.
Wir wollen alle Schritte mit Jesus mitgehen. Auf dem Leidensweg wollen wir mit ihm gehen, in der Sterbestunde bei ihm unter dem Kreuz stehen und die Auferstehung mit freudiger Stimme und einem Hoffnungslicht feiern.

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Impuls zum 2. Sonntag der Osterzeit - 11.04.2021

Lesung aus der Apostelgeschichte.     (Apg 4,32-35)

32 Die Menge derer, die gläubig geworden waren, war ein Herz und eine Seele. Keiner nannte etwas von dem, was er hatte, sein Eigentum, sondern sie hatten alles gemeinsam.
33 Mit großer Kraft legten die Apostel Zeugnis ab von der Auferstehung Jesu, des Herrn, und reiche Gnade ruhte auf ihnen allen.
34 Es gab auch keinen unter ihnen, der Not litt. Denn alle, die Grundstücke oder Häuser besaßen, verkauften ihren Besitz, brachten den Erlös
35 und legten ihn den Aposteln zu Füßen. Jedem wurde davon so viel zugeteilt, wie er nötig hatte.

Wort des lebendigen Gottes

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Impuls zum Freitag der 1. Woche im Osterkreis - 09.04.2021

Auf der Suche nach einem Impuls für heute, durchsucht mein Blick das Bücherregal: 
"Zeit mit Gott" - Der Titel spricht mich an, ich lese die Buchrückseite: "...ein Stundenbuch, das hilft, den roten Faden im Labyrinth der Gedanken und im Knäuel der Gefühle nicht zu verlieren und zur goldenen Mitte zu finden: zu Gott, der uns Menschen schafft, ruft und sendet." (Bischof Dr. Franz-Josef Bode)

Ich beginne zu lesen:

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Impuls zum Mittwoch der 1. Woche im Osterkreis - 07.04.2021

Die Begegnung des Auferstandenen mit den Jüngern auf d. Weg nach Emmaus
(Lk 24, 13-35)

Kennen Sie das Lied von Max Raabe „Guten Tag, liebes Glück“ schon?
Ein schwungvolles Lied, in dessen Refrain es heißt:

Heute ist ein guter Tag um glücklich zu sein
Heute ist ein guter Tag um glücklich zu sein
Deswegen kommst du mir gelegen
wird auch langsam Zeit.

Sowohl Text wie auch Melodie laden zum Mitsingen und zum Tanzen ein – machen einfach gute Laune und Lebensmut.

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Zum Josefsjahr 2021

Mit dem apostolischen Schreiben „Patris corde“ ruft hat Papst Franziskus das Jahr 2021 zum Jahr des Hl. Josef aus, beginnend am 8. Dezember 2020 bis zum 8. Dezember 2021. Datum ist bewusst gewählt. Vor genau 150 Jahren wurde Josef nämlich zum Schutzpatron der gesamten katholischen Kirche ernannt durch das Dekret „Quemadmodum Deus“ von Papst Pius IX – unterzeichnet am 8. Dezember 1870.

Hintergrund des Schreibens ist aber auch die Covid-19 Pandemie: Diese habe verdeutlicht, welche Bedeutung gewöhnliche Menschen haben – all jene, die sich jenseits des Rampenlichts tagtäglich in Geduld üben und Hoffnung verleihen, indem sie Mitverantwortung säen. Genau so, wie der heilige Josef, „dieser unauffällige Mann, dieser Mensch der täglichen, diskreten und verborgenen Gegenwart“, so Franziskus.

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Ein Ostergruß...

"Halleluja! Jesus lebt!" - 
Ein kleiner Gruß aus unseren Kirchen:

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Impuls zum Ostersonntag - 04.04.2021

Liebe Schwestern und Brüder

Vor Jahren lief in Amerika der Film: „Welt in Finsternis“. Der Inhalt war folgender:
Ein Archäologe veranstaltet in Jerusalem in der Umgebung des Kalvarienberges Ausgrabungen. Auch der Garten Getsemani wird durchwühlt, wo laut Johannesevangelium der tote Jesus begraben wurde. Eines Tages verkündet der Gelehrte vor der Presse, dass er auf ein Grab gestoßen sei. Und es sei eindeutig, um welches Grab es sich handelt: das Grab Jesu. Die große Überraschung dabei: Das Grab ist nicht leer.
Im Film sieht man wie sich viele Leute an das Grab drängen. Man sieht eine mumifizierte Leiche, die Hände von Nägeln durchbohrt, die Seite durchstoßen, das Gesicht und der ganze Körper voll Wunden. Es ist tatsächlich der Leichnam des Gekreuzigten.

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Impuls zum Karfreitag - 02.04.2021

Gott  im  Zwielicht

Karfreitag ist der Tag, an dem wir Menschen vor dem Nichts stehen. Die Hoffnung ist gestorben. Den Lebenssinn müssen wir selbst erfinden. Der Tod Gottes am Karfreitag begegnet uns ganz handfest und realistisch in der Geschichte von einem Unrechtsprozess mit falschen Zeugen, politisch motivierten Anklägern und in der präzisen Schilderung des qualvollen Sterben eines Menschen.
Damit führt uns die Passionsgeschichte an die äußersten Grenzen unseres Menschseins, stellt unser Leben infrage und verlangt eine Entscheidung von jedem, der Zeuge dieses Geschehens wird. Denn: Es liegt ein Zwielicht über der Geschichte vom Leiden und Sterben Jesu.

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Gottesdienste zu den Kar- und Ostertagen online feiern

Auch wenn in unseren Kirchen keine Präsenzgottesdienste stattfinden, können wir Gottesdienst feiern. 
Gründonnerstag, Karfreitag und Ostern kann man einen Gottesdienst online und von zu Hause aus feiern. Den Link dazu finden Sie hier:

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Hausgottesdienste von Aschermittwoch bis Ostern

Gemeinsam mit der Pfarreiengemeinschaft Meppen Süd und der Pfarreiengemeinschaft Meppen West haben wir Hausgottesdienste für die Fastenzeit gefertigt. Sie liegen passend zu Aschermittwoch und den Fastensonntagen in den Kirchen aus und sind hier zu finden:

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Impuls zum Mittwoch der Karwoche - 31.03.2021

Das Kreuz hat viele Gesichter

Das Kreuz ist eine Realität im Menschenleben. Es gehört zum Menschen, zum Leben. Wer seine Augen offen hält, beobachtet es überall. „Jedes Haus hat sein Kreuz“, sagt ein holländisches Sprichwort. Und wir dürfen hinzufügen: Wie schwer, wie drückend ist oft dieses Kreuz.
Da gibt es zum Beispiel die Mutter, die an der Kälte des eigenen Kindes zerbricht, das Mädchen, das betrogen worden ist; die Familie, in der einer nicht mehr mit dem anderen spricht; die Ehefrau, deren Mann sie betrügt, sie ganz einfach im Stich lässt. Auch junge Menschen tragen  „ihr“ Kreuz. Jugendliche, die eigentlich ein Recht hätten, unbeschwert und glücklich zu sein und dann Erfahrungen wie diese machen: Sie sind fertig mit der Schule und finden keine Arbeit.

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Impuls zum Palmsonntag - 28.03.2021

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.                                                                                                   Mk 11,1-10

Es war einige Tage vor dem Paschafest.
1 Als sie in die Nähe von Jerusalem kamen, nach Bétfage und Betánien am Ölberg, schickte Jesus zwei seiner Jünger aus.
2 Er sagte zu ihnen: Geht in das Dorf, das vor euch liegt; gleich wenn ihr hineinkommt, werdet ihr einen jungen Esel angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat. Bindet das Fohlen los und bringt es her!
3 Und wenn jemand zu euch sagt: Was tut ihr da?, dann antwortet: Der Herr braucht es; er lässt es bald wieder zurückbringen.
4 Da machten sie sich auf den Weg und fanden außen an einer Tür an der Straße ein Fohlen angebunden und sie banden es los.
5 Einige, die dabeistanden, sagten zu ihnen: Wie kommt ihr dazu, das Fohlen loszubinden?
6 Sie gaben ihnen zur Antwort, was Jesus gesagt hatte, und man ließ sie gewähren.
7 Sie brachten das Fohlen zu Jesus, legten ihre Kleider auf das Tier und er setzte sich darauf.
8 Und viele breiteten ihre Kleider auf den Weg aus, andere aber Büschel, die sie von den Feldern abgerissen hatten.
9 Die Leute, die vor ihm hergingen und die ihm nachfolgten, riefen: Hosanna! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn!
10 Gesegnet sei das Reich unseres Vaters David, das nun kommt. Hosanna in der Höhe!

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus

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Impuls zum Freitag der 5. Fastenwoche - 26.03.2021

Komm wie du bist

Wir brauchen eine Kirche, die für alle offen steht. „Ein Kommt alle herein“ – das sollte ein wichtiger Leitsatz der Kirche sein. Eine Kirche, die sich nicht verschließt, egal wer wen und wie liebt. Eine, die strahlt vor Freude. Die sich nicht an Vielfalt quält. Sie sollte die Vielfalt feiern. Denn wurde sie nicht von Gott auserwählt?! Wie kann die Kirche dann daran scheitern?
Wenn eine Kirche einzelne Türen zu macht, hat sie dann nicht ihren Auftrag verpasst? Den Auftrag Liebe zu zeigen, Liebe zu sein. Für alle. Nicht nur für Auserwählte allein.
Aber warum fällt das Einzelnen in der Kirche so schwer? Zu sehen, zu zeigen, wie lieben geht – Jesus hat es doch vorgelebt. Predigen wir nicht genau das seit unendlich vielen Tagen? Aber Worte bleiben leer ohne Taten.

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Angebote für Familien zu Palmsonntag

Folgende Angebote finden zu Palmsonntag in unserer Pfarreiengemeinschaft für Familien statt:

St. Antonius Apeldorn

15 Uhr - kurzer Wortgottesdienst in der Kirche mit Segnung der selbst mitgebrachten Palmbuschen

St. Vitus Bokeloh

15 Uhr und 16 Uhr - kurzer Wortgottesdienst in der Kirche mit Segnung der selbst mitgebrachten Palmbuschen

St. Paulus Meppen

ab 10 Uhr - "Wir jubeln trotzdem" - Offene Kirche für alle inkl. einem kurzen Film. Familien können im Laufe des Tages zur Kirche kommen und diese entdecken. Ohne Anmeldung und egal zu welcher Uhrzeit.

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Impuls zum Mittwoch der 5. Fastenwoche - 24.03.2021

„Das Emsland wird per Allgemeinverfügung zum Hochinzidenzgebiet erklärt!“
Diese Nachricht am Montag war zu erwarten und doch trifft sie mich. Was heißt das für mich? Was heißt das für meine Familie? Ist die Betreuung meines Sohnes gewährleistet? Wie organisieren wir uns? Was bedeutet das für meinen Beruf? Für zukünftig geplante Veranstaltungen in der Pfarreiengemeinschaft? Was mache ich mit den Erstkommunionkindern? Fragen über Fragen!
Und die Antworten? Teilweise gibt es schnelle kurzfristige Lösungen. Aber es gibt auch Fragen, die unbefriedigend sind oder unbeantwortet bleiben: Abwarten ist die Devise. Es wird sich schon irgendwie und irgendwann klären. Hoffentlich!

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Impuls zum 5. Fastensonntag - 21.03.2021

Lesung aus dem Buch Jeremía.                                                               Jer 31,31-34

31 Siehe, Tage kommen – Spruch des Herrn —, da schließe ich mit dem Haus Israel und dem Haus Juda einen neuen Bund.
32 Er ist nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern geschlossen habe an dem Tag, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen. Diesen meinen Bund haben sie gebrochen, obwohl ich ihr Gebieter war – Spruch des Herrn.
33 Sondern so wird der Bund sein, den ich nach diesen Tagen mit dem Haus Israel schließe – Spruch des Herrn: Ich habe meine Weisung in ihre Mitte gegeben und werde sie auf ihr Herz schreiben. Ich werde ihnen Gott sein und sie werden mir Volk sein.
34 Keiner wird mehr den andern belehren, man wird nicht zueinander sagen: Erkennt den Herrn!, denn sie alle, vom Kleinsten bis zum Größten, werden mich erkennen – Spruch des Herrn. Denn ich vergebe ihre Schuld, an ihre Sünde denke ich nicht mehr.

Wort des lebendigen Gottes

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Zur Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften

Am 15. März hat die vatikanische Kongregation für die Glaubenslehre in Rom eine Note über die Segnung von Verbindungen von Personen gleichen Geschlechts veröffentlicht. Der Text widmet sich der Frage, ob die Kirche die Vollmacht hat, Verbindungen von Personen gleichen Geschlechts zu segnen. Diese Frage wird im Text verneint.

Mit dem Hashtag #meingottliebtjedenmenschen möchten wir ein Zeichen setzen und uns den Stimmen des Unverständnisses gegenüber des Beschlusses anschließen.

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Impuls zum Freitag der 4. Woche der Fastenzeit - 19.03.2021

Heute, am 19. März feiern wir das Hochfest des Hl. Josef, den Bräutigam der Gottesmutter Maria.
Auf der Internetseite spiritualitaet.de finden wir folgende Gedanken zu seiner Person:
Wir werden ständig mit Nachrichten versorgt, im Radio und Fernsehen, im Internet und auf dem Smartphone. Ständig sind viele von uns selbst auf Sendung. Da sehnt man sich manchmal nach Ruhe und Stille, einfach einmal nur Dasein und hören.
Hören scheint eine wenig trainierte menschliche Fähigkeit zu sein. Dabei könnten wir soviel über die Welt, die Menschen und Gott erfahren. Ja sogar über uns selbst können wir etwas erfahren, wenn wir aufmerksam werden und Hören. Der Hörende ist empfangsbereit, wie der, der sich nach Erlösung sehnt. Der nicht noch schnell nebenbei sich selbst und die Welt erlösen will, sondern weiß, dass er der Erlösung bedarf.

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Verkauf von Misereor-Fastensuppen

Wie bereits angekündigt, wollen wir statt des Misereor-Fastenessens in diesem Jahr coronabedingt Misereor-Fastensuppen im Glas anbieten. Zubereitet werden die Suppen dankenswerterweise vom St.-Vitus-Werk.

Folgende vier Suppen sind erhältlich:

1.       Klare Gemüsesuppe (vegetarisch)
2.       Klare Hühnersuppe
3.       Gulaschsuppe
4.       Holländischer Möhreneintopf

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Impuls zum Mittwoch der 4. Woche der Fastenzeit - 17.03.2021

Die Fastenzeit schreitet voran. Was haben die bisherigen Tage gebracht? Bin ich Gott, mir selber oder dem Menschen näher gekommen? Habe ich das erreicht, was ich mir vorgenommen habe? Oder bin ich wieder in dem alten Trott und in das Festgefahrene hineingekommen? Fragen über Fragen, die ich nur in der Kammer meines Herzens beantworten kann.
Manchmal ist es besser, mit den Verhältnissen zu brechen, bevor ich durch sie gebrochen werde. Der Glaube ist immer Fragment und bruchstückhaft. Eines gibt mir Halt. Bei Gott bin ich nie vergessen. Er kümmert sich um mich wie eine Mutter um die Kinder. So hat es uns Jesaja im Prophetenwort  festgehalten.

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Impuls zum 4. Sonntag der Fastenzeit - 14.03.2021

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus                   
an die Gemeinde in Éphesus.                                                                            Eph 2,4-10

Schwestern und Brüder!
4-5 Gott, der reich ist an Erbarmen, hat uns, die wir infolge unserer Sünden tot waren, in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, zusammen mit Christus lebendig gemacht. Aus Gnade seid ihr gerettet.
6 Er hat uns mit Christus Jesus auferweckt und uns zusammen mit ihm einen Platz in den himmlischen Bereichen gegeben,
7 um in den kommenden Zeiten den überfließenden Reichtum seiner Gnade zu zeigen, in Güte an uns durch Christus Jesus.
8 Denn aus Gnade seid ihr durch den Glauben gerettet, nicht aus eigener Kraft — Gott hat es geschenkt —,
9 nicht aus Werken, damit keiner sich rühmen kann.
10 Denn seine Geschöpfe sind wir, in Christus Jesus zu guten Werken erschaffen, die Gott für uns im Voraus bestimmt hat, damit wir mit ihnen unser Leben gestalten.

Wort des lebendigen Gottes

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Impuls zum Freitag der 3. Woche der Fastenzeit - 12.03.2021

Wir sind Weltmeister!!! Weltmeister im Jammern und sich Beschweren, im Motzen und Murren. Spätestens jetzt durch die Coronapandemie mit ihren Vorschriften und Bestimmungen– ach wie können wir gerade darüber jammern. Und dann noch diese Kirche! Unmodern, veraltet und so vieles mehr. Überall und zu jeder Zeit wird geklagt und sich beschwert: über hohe Spritpreise, das schlechte Wetter, die freche Jugend, die Gesundheit, den unaufmerksamen Ehepartner, die Politik, die lauten Nachbarn, die Firma…
Doch wer nur jammert und immer nur das Negative sieht, verändert nichts und trägt nichts bei zu einer positiven Wendung. Jammern und klagen führt unweigerlich zu einer negativen Grundstimmung, zur Verbitterung – es vergiftet unser Miteinander, es vergiftet unser Herz, unseren Geist, unsere Seele- und es vergiftet auch und vor allem die Beziehung zu Gott. Wer sich beschwert, wird selbst schwer, der macht es auch anderen beschwerlich, der tut sich letztendlich auch schwer mit Gott. Schauen wir daher in dieser Fastenwoche ganz besonders darauf, unseren persönlichen „Beschwerde-Katalog" zu minimieren und stattdessen positiv, dankbar und zufrieden zu sein mit dem, was wir an Schönem erleben und haben. Für diese Woche gilt:
Warum sich nicht einfach mal freuen?

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Rückblick: Weltgebetstag 2021

Am vergangenen Freitag, am 05.03.2021, sind 28 Frauen unserer Pfarreiengemeinschaft der Einladung der Frauen aus Vanuatu gefolgt und haben gemeinsam den Weltgebetstag der Frauen – natürlich unter den geltenden Bedingungen in dieser Zeit – gefeiert. Daneben haben sich einige Frauen die Weltgebetstags-Tüte nach Hause bestellt, um den Gottesdienst zuhause am Bildschirm auf BibelTV oder auf unserem YouTube-Kanal mitzufeiern.

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Impuls zum Mittwoch der 3. Woche der Fastenzeit - 10.03.2021

Wir Frauen oder… WIR HELDINNEN

Am 8. März standen die Frauen im Mittelpunkt – am Weltfrauentag. Okay, wir sind auch sonst weder zu übersehen noch zu unterschätzen, aber am letzten Montag eben noch ein bisschen mehr als sonst. Viele Frauen haben, gerade in den sozialen Netzen, ihre Stimme erhoben. Ihr Stimme für Gerechtigkeit, für Wertschätzung und für Mut. Die Stimmen wurden laut. Nicht nur die der Frauen. Auch Männer haben ihre Stimme erhoben. Ihre Stimme für die Frauen. Für besondere, für tolle, für alle Frauen dieser Welt. Dieser Tag im Jahr ist wichtig, obwohl es eigentlich jeden Tag so sein müsste. Frauen & Männer auf einer Stufe.

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Impuls zum 3. Sonntag der Fastenzeit - 07.03.2021

Liebe Schwestern und Brüder,

den dritten Sonntag der Fastenzeit haben wir erreicht. Mit Jesus sind wir schon verschiedene Stationen gegangen.
Am 1. Fastensonntag waren wir mit ihm in der Wüste und er begann danach seinen Auftrag der Verkündigung. Am vergangenen 2. Fastensonntag waren wir mit ihm auf dem Berg und uns wurde klar gemacht, dass er derjenige ist, denn unser Schöpfergott gesandt hat. Heute gehen wir mit Jesus in den Tempel und erleben, wie er davon spricht, dass er in drei Tagen einen neuen Tempel aufrichten wird, nachdem die Welt den Tempel zerstört.
Drei Orte, drei verschiedene Begebenheiten, aber immer eine Botschaft die uns aufrütteln soll:
Umkehren zu Gott – ihm vertrauen und glauben - ihm zutrauen, dass er die Welt verändern kann und uns aufrichten und retten will. Lasst uns nicht unsere Beziehung zu Gott einreißen, sondern ausbauen.

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Impuls zum Mittwoch der 2. Woche der Fastenzeit - 03.03.2021

Fasziniert habe ich meinem Vater, als ich noch klein war, bei einem Fingerspiel zugeschaut. Dabei drehte er seine Daumen umeinander und sprach dazu die Worte: Lieber Gott, ich bin nicht dumm, ich kann das auch noch andersrum! Und in der Mitte des Verses wechselte er dann mit den Daumen seine Richtung. Keine Ahnung, warum ich diese Übung so faszinierend fand, aber ich konnte ihm lange dabei zusehen, bevor ich einen Versuch startete, es ihm nachzumachen.

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Platz für alle – Wir setzen ein Zeichen 6.-21.März 2021 - Aktionsstart mit Gottesdienst zum 3. Fastensonntag

„Brennglas Corona“ heißt es überall. Es werden viele Probleme in unserer Gesellschaft deutlich. Das Sonntagsevangelium passt dazu großartig. Jesus, der den Tempel säubert. Jesus, der unbequeme Fragen und alte Gewohnheiten auf den Kopf stellt. Jesus erhebt seine Stimme und nennt die Missstände beim Namen. Als Gemeinde müssen wir– wie Jesus – hinsehen und Menschen eine Stimme geben, die oft vergessen werden. Menschen, die immer wieder kämpfen müssen, damit sie gesehen werden und selbstverständlich teilhaben können: Menschen mit Behinderung und ihre Familien. Mit einem Gottesdienst mit Symbolen und leichter Sprache am 06. März um 18.30 in St. Vitus, Bokeloh laden wir ein, diese Stimmen zu hören und mit 21 Portraitbildern der Ausstellung „Außergewöhnlich“ setzen wir ein Zeichen für eine inklusive Gemeinde. Alle sind eingeladen Platz zu nehmen!

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Schule und Kirche Hand in Hand - Gemeinsam durch die Fastenzeit

Ganz nach dem Motto Jeder Regenbogen ist ein Lächeln des Himmels, das uns daran erinnert, dass nach trüben Tagen auch wieder die Sonne für uns scheint gestalten die Schüler*innen der Overbergschule die Fastenzeit. Gemeinsam mit Gemeindereferentin Sarah Bentlage und Gemeindeassistentin Jana Maurach sehen wir die Fastenzeit als einen Startschuss, als eine Chance Gottes.

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Impuls zum 2. Sonntag der Fastenzeit - 28.02.2021

Lesung aus dem Buch Génesis.                                                                                                Gen 22, 1–2.9a.10–13.15–18

In jenen Tagen
1 stellte Gott Abraham auf die Probe. Er sprach zu ihm: Abraham! Er sagte: Hier bin ich.
2 Er sprach: Nimm deinen Sohn, deinen einzigen, den du liebst, Ísaak, geh in das Land Moríja und bring ihn dort auf einem der Berge, den ich dir nenne, als Brandopfer dar!
9a Als sie an den Ort kamen, den ihm Gott genannt hatte, baute Abraham dort den Altar, schichtete das Holz auf.
10 Abraham streckte seine Hand aus und nahm das Messer, um seinen Sohn zu schlachten.
11 Da rief ihm der Engel des Herrn vom Himmel her zu und sagte: Abraham, Abraham! Er antwortete: Hier bin ich.
12 Er sprach: Streck deine Hand nicht gegen den Knaben aus und tu ihm nichts zuleide! Denn jetzt weiß ich, dass du Gott fürchtest; du hast mir deinen Sohn, deinen einzigen, nicht vorenthalten.
13 Abraham erhob seine Augen, sah hin und siehe, ein Widder hatte sich hinter ihm mit seinen Hörnern im Gestrüpp verfangen. Abraham ging hin, nahm den Widder und brachte ihn statt seines Sohnes als Brandopfer dar.
15 Der Engel des Herrn rief Abraham zum zweiten Mal vom Himmel her zu
16 und sprach: Ich habe bei mir geschworen – Spruch des Herrn: Weil du das getan hast und deinen Sohn, deinen einzigen, mir nicht vorenthalten hast,
17 will ich dir Segen schenken in Fülle und deine Nachkommen überaus zahlreich machen wie die Sterne am Himmel und den Sand am Meeresstrand. Deine Nachkommen werden das Tor ihrer Feinde einnehmen.
18 Segnen werden sich mit deinen Nachkommen alle Völker der Erde, weil du auf meine Stimme gehört hast.
Wort des lebendigen Gottes

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Impuls zum Freitag der 1. Woche der Fastenzeit - 26.02.2021

Immer mal wieder

Immer mal wieder
für eine Minute
anhalten, durchatmen,
zurückkehren zu dir.

Immer mal wieder
für einen Moment aufblicken,
mich erinnern, dass du da bist,
Kraft holen bei dir.

Immer mal wieder
für einen Augenblick still werden,
die Arbeit zur Seite legen,
einfach da sein vor dir

Immer mal wieder
für ein paar Sekunden hinhören,
deine Stimme in mir wahrnehmen,
weitergehen mit dir.

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St. Paulus - Unsere Kitas gestalten...

Die Kitas St. Margareta und St. Josef beschäftigen sich in der Fastenzeit mit zwei unterschiedlichen Themen:

St. Margareta wird vom Thema der "Fastensonne" begleitet.
St. Josef beschäftigt sich mit dem Thema "Ein Tag mit Jesus".

Wir möchten die Gemeinde dazu einladen, daran teilzunehmen und dies in der Kirche auf dem Platz der Weihnachtskrippe anzuschauen.

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Weltgebetstag der Frauen 2021 in Bokeloh

!!!Anmeldeschluss verlängert bis zum 2. März !!!

Was für ein seltsames Jahr liegt seit dem letzten Weltgebetstag hinter uns! Trotzdem lassen wir es uns nicht nehmen und schauen weiter über den Tellerrand, nach vorn und nach Vanuatu. Vanuatu, wo ist das denn? – das fragen viele und es ist in der Tat gar nicht so leicht auf der Landkarte zu finden. Vanuatu gehört zu Melanesien und liegt in der Südsee nordöstlich von Neuseeland. Ein kleines Land, ein spannendes Land, das uns in diesem Jahr begegnen wird. Über 80 Inseln, 300.000 EinwohnerInnen und 100 Sprachen. Einerseits im Weltglücksreport eines der glücklichsten Länder, andererseits im Weltrisikobericht an erster Stelle. Vanuatu könnte ein Paradies sein. Auf Vanuatu gilt das strengste Plastikverbot weltweit. Kommt mit uns nach Vanuatu!

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Grünkohlessen für Zuhause

Am vergangenen Wochenende haben wir zusammen mit dem Waldgasthof Röckers stolze 270 Grünkohlessen verteilt. Es war eine 100 % gelungene Aktion!
Danke an das Küchenteam Röckers, an die Gruppenleiter, die das Essen geliefert haben und ein herzliches Dankeschön an alle, die bestellt haben!

#Zusammen durch die Krise!

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Impuls zum Mittwoch der 1. Woche der Fastenzeit - 24.02.2021

Liebe Schwestern und Brüder,

Seit fast einem Jahr schon beschäftigt uns die Corona-Pandemie. Immer wieder werden wir dazu aufgerufen, Masken zu tragen, Abstand zu halten, für Frischluft zu sorgen und Hygienevorkehrungen zu treffen wie z.B. Hände waschen und desinfizieren.
Ich möchte Sie für die vor uns liegende Fastenzeit einmal zu einer Hygienemaßnahme der besonderen Art einladen: zu einer „Zungenhygiene“. Was ich damit meine, lege ich hier dar:

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Digitale Jugendwoche 2021

Die Anmeldung zur "Digitalen Jugendwoche 2021" ist online! 
Von Palmsonntag, den 28.03.2021 bis Karfreitag, den 02.04.2021 erwarten dich Gemeinschaft, Cocktail- und Spieleabend, Früh- und Spätschichten, Liturgische Nacht und vieles mehr! Wenn du 14 Jahre oder älter bist, melde dich an. Das Anmeldeformular und alle weiteren Infos findest du hier:

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Familienkreuzweg in Coronazeiten

Ein Kreuzweg ist in der Regel mit einem Gemeinschaftserleben verbunden. In Zeiten von Corona können wir aber nicht gleichzeitig einen Weg gehen. Das Gefühl der Gemeinschaft entsteht durch das Wissen, dass Menschen zu unterschiedlichen Zeiten diesen Weg gehen.

Daher findet ihr, liebe Familien, hier einen Kreuzweg zum Beten:

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Impuls zum 1. Sonntag der Fastenzeit - 21.02.2021

Lesung aus dem Buch Génesis.                          Gen 9,8-15

8 Gott sprach zu Noach und seinen Söhnen, die bei ihm waren:
9 Ich bin es. Siehe, ich richte meinen Bund auf mit euch und mit euren Nachkommen nach euch
10 und mit allen Lebewesen bei euch, mit den Vögeln, dem Vieh und allen Wildtieren der Erde bei euch, mit allen, die aus der Arche gekommen sind, mit allen Wildtieren der Erde überhaupt.
11 Ich richte meinen Bund mit euch auf: Nie wieder sollen alle Wesen aus Fleisch vom Wasser der Flut ausgerottet werden; nie wieder soll eine Flut kommen und die Erde verderben.
12 Und Gott sprach: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich stifte zwischen mir und euch und den lebendigen Wesen bei euch für alle kommenden Generationen:
13 Meinen Bogen setze ich in die Wolken; er soll das Zeichen des Bundes werden zwischen mir und der Erde.
14 Balle ich Wolken über der Erde zusammen und erscheint der Bogen in den Wolken,
15 dann gedenke ich des Bundes, der besteht zwischen mir und euch und allen Lebewesen, allen Wesen aus Fleisch, und das Wasser wird nie wieder zur Flut werden, die alle Wesen aus Fleisch verdirbt.
Wort des lebendigen Gottes

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Terminänderung Erstkommunion 2021

Nach dem neuen Beschluss mit der Verlängerung des Lockdown und nach einigen Anfragen und Rückmeldungen aus der Elternschaft, haben wir nach vielen Diskussionen und Überlegungen im Hauptamtlichenteam beschlossen, den Termin der Erstkommunion in den Sommer zu verschieben. Damit haben wir ja auch schon im letzten Jahr gute Erfahrungen gemacht.

Die Kinder sollen Gemeinschaft erleben dürfen. Und das auch in Gottesdiensten und besonders auch in Eucharistiefeiern. Zur Zeit ist das kaum möglich bzw. nur unter sehr erschwerten Bedingungen.

Die neuen Termine sind:

Samstag, 26.6. St. Paulus um 9.30 Uhr
Sonntag, 27.6. Apeldorn um 9.30 Uhr

Samstag, 03.07. Hemsen um 9.30 Uhr
Sonntag, 04.07. Bokeloh um 9.30 Uhr

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Impuls zum 6. Sonntag im Jahreskreis - 14.02.2021

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus                    1 Kor 10,31-11.1
an die Gemeinde in Korinth.

Schwestern und Brüder!
10, 31 Ob ihr esst oder trinkt oder etwas anderes tut: Tut alles zur Verherrlichung Gottes!
32 Gebt weder Juden noch Griechen, noch der Kirche Gottes Anlass zu einem Vorwurf!
33 Auch ich suche allen in allem entgegenzukommen; ich suche nicht meinen Nutzen, sondern den Nutzen aller, damit sie gerettet werden.
11, 1 Nehmt mich zum Vorbild, wie ich Christus zum Vorbild nehme!
Wort des lebendigen Gottes

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Impuls zum Freitag der 5. Woche im Jahreskreis - 12.02.2021

Zeit in Gottes Hand –

Benutzen Sie eigentlich noch Ihren guten, alten Kalender?
Ich, für meine Person, brauche auch ein schriftliches Festhalten meiner Termine auf Papier. Aber in vielen Fällen hat er ausgedient. Schnell kann ich meine Termine in den Timer auf meinem Handy eingeben oder ich schaffe mir gar ein Notebook zur Verwaltung meiner Termine an.

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Impuls zum Mittwoch der 5. Woche im Jahreskreis - 10.02.2021

Heute begehen wir den Gedenktag der Hl. Scholastika.
Scholastika (um 480 – um 547) war die Schwester des hl. Benedikt von Nursia. Einzige biografische Quelle ist ein legendarischer Bericht von Papst Gregor dem Großen. Schon als Kind wurde sie Gott geweiht und in klösterliche Erziehung gegeben. Als Ordensfrau lebte sie zunächst in einem Kloster bei Subiaco, später in der Nähe von Montecassino . Ihrem Bruder Benedikt war sie ein Leben lang in tiefer Geschwisterliebe verbunden.
Beide trafen sich einmal im Jahr zu einem geistlichen Gespräch. Beim letzten Gespräch soll ihn auf ihr Gebet hin ein Unwetter daran gehindert haben zu gehen, sodass ihr Gespräch bis weit in die Nacht dauerte. Drei Tage später starb sie. Benedikt soll gesehen haben, wie ihre Seele als weiße Taube in den Himmel flog.

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FINDEN STATT: Exerzitien im Alltag

„Halt an. Wo läufst du hin? „

Für viele gehören sie jedes Jahr in der Fastenzeit dazu – die Exerzitien im Alltag. Unter Anleitung sind interessierte Frauen und Männer eingeladen, sich täglich eine bewusste Aus-Zeit im Alltag zu nehmen. Das kann in dieser Zeit der Pandemie besonders wertvoll sein: ½ Stunde täglich in Stille und im Gebet die Gegenwart Gottes in meinem Leben zu entdecken, in meinem Tun und Denken zu spüren: Gott ist da!
Und so kann es gehen:

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"Grünkohlessen für Zuhause!" - Aktion der Jugendgruppe Bokeloh

Die Jugendgruppe Bokeloh hat in Zusammenarbeit mit den Gastwirt Röckers eine Idee ausgearbeitet. Viele wären jetzt mit Familie od. Gruppen beim Boßeln u. dazu gehört im Anschluss das Grünkohlessen.
Leider fällt alles aus!

Und da kommt diese Idee im Spiel! Man könnte am 20.02. ein Spaziergang machen u. die Jugendgruppe bringt das bestellte Essen kostenlos nach Hause. Anmeldeformulare liegen im Schriftenstand in der Kirche aus. Bitte unbedingt eine Telefonnummer angeben!!!

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Gemeindefahrten ins Elsass/Schwarzwald 2021 und nach Rom/Assisi 2022

Wenn auch in diesen Wochen viele Aktivitäten heruntergefahren werden mussten, so tut es doch gut, einen Blick in die Zukunft zu werfen und neue Perspektiven zu gewinnen:

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Impuls zum 5. Sonntag im Jahreskreis - 07.02.2021

Lesung aus dem Buch Íjob.                              Ijob 7, 1-4.6-7

Íjob ergriff das Wort und sprach:
1 Ist nicht Kriegsdienst des Menschen Leben auf der Erde? Sind nicht seine Tage die eines Tagelöhners?
2 Wie ein Knecht ist er, der nach Schatten lechzt, wie ein Tagelöhner, der auf seinen Lohn wartet.
3 So wurden Monde voll Enttäuschung mein Erbe und Nächte voller Mühsal teilte man mir zu.
4 Lege ich mich nieder, sage ich: Wann darf ich aufstehn? Wird es Abend, bin ich gesättigt mit Unrast, bis es dämmert.
6 Schneller als das Weberschiffchen eilen meine Tage, sie gehen zu Ende, ohne Hoffnung.
7 Denk daran, dass mein Leben nur ein Hauch ist! Nie mehr schaut mein Auge Glück.
Wort des lebendigen Gottes.

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Impuls zum Freitag der 4. Woche im Jahreskreis - 05.02.2021

Wenige Martyrer sind berühmter als die heilige Agatha. Die Kirche feiert ihr Fest am 5. Februar.  Sie begeht ihr Andenken sogar täglich im 1. Hochgebet der heiligen Messe.

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Impuls zum Mittwoch der 4. Woche im Jahreskreis - 03.02.2021

„Das eigentliche Leben“

Das eigentliche Leben… kann im Moment doch gar nicht stattfinden. Das eigentliche Leben… startet nach Corona wieder und überhaupt fiebere ich lieber der Zukunft entgegen anstatt den Moment jetzt zu genießen. Ja, ich ertappe mich jedes Mal wieder dabei, dass es mir schwer fällt den Moment zu leben. Gedanken fließen lassen und alle Bedenken frei geben – das können viele, aber ich definitiv nicht. Gut, dafür habe ich andere Stärken.

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Impuls zum 4. Sonntag im Jahreskreis - 31.01.2021

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus
an die Gemeinde in Korinth                                                                           1 Kor 7, 32-35

Schwestern und Brüder!
32 Ich wünschte, ihr wäret ohne Sorgen. Der Unverheiratete sorgt sich um die Sache des Herrn; er will dem Herrn gefallen.
33 Der Verheiratete sorgt sich um die Dinge der Welt; er will seiner Frau gefallen.
34 So ist er geteilt. Die unverheiratete Frau aber und die Jungfrau sorgen sich um die Sache des Herrn, um heilig zu sein an Leib und Geist. Die Verheiratete sorgt sich um die Dinge der Welt; sie will ihrem Mann gefallen.
35 Dies sage ich zu eurem Nutzen: nicht um euch eine Fessel anzulegen, vielmehr, damit ihr euch in rechter Weise und ungestört immer an den Herrn haltet.
Wort des lebendigen Gottes.

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Impuls zum Freitag der 3. Woche im Jahreskreis - 29.01.2021

Zuviel Regen oder zu wenig, Schädlingsbefall: Landwirte wissen um diverse Bedrohungen für die Aussaat, ganz zu schweigen von den Risiken des Marktes. Sie wagen es dennoch jedes Jahr, sich diesen Gefahren zu stellen, weil sie auch um das grundsätzliche Potential der Pflanze wissen.
Jesus lässt uns das Potential von Gottes Reich sehen; es möge unsere Bereitschaft zum Risiko erhöhen und uns das Warten auf seine Vollendung leichter machen.

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Aktion #lichtfenster

Liebe Mitchrist*innen,  
wir machen gerne auf eine Aktion aufmerksam, die Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ins Leben gerufen hat.   Viele von Ihnen und Euch werden sich an ähnliche Aufrufe aus dem Frühjahrs-Lockdown erinnern, die damals schon Fenster erhellt und Solidarität zum Ausdruck gebracht haben. Nun erfolgt die Idee breit angelegt und konzertiert: Jeden Freitagabend werden Kerzen in die Fenster gestellt, um der Menschen zu gedenken, die die Corona-Pandemie das Leben gekostet oder hart getroffen hat. Die Aktion #lichtfenster kann ein so starkes Zeichen der Anteilnahme und des Mitgefühls sein.

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Impuls zum Mittwoch der 3. Woche im Jahreskreis - 27.01.2021

Als Seelsorgerin in der SAPV und als Beauftragte für den Beerdigungsdienst begegnet man den unterschiedlichsten Typen von Menschen, die so ganz unterschiedlich mit ihrer jeweiligen Krise umgehen. Auch in der derzeitigen Situation des Lockdowns Menschen unterschiedlich mit ihren Einschränkungen um.
So ist es eine sehr spannende Herausforderung in den jeweiligen Situationen die Reaktion der Betroffenen zu beobachten und damit umzugehen.
Dazu habe ich im Buch „Hab ichs mir doch gedacht“ von Mirjam Miethe u. Daylin Santos Diaz eine sehr interessante und aufschlussreiche Geschichte gefunden:

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Impuls zum 3. Sonntag im Jahreskreis - 24.01.2021

Lesung aus dem Buch Jona.                             Jona 3,1-5.10

1 Das Wort des Herrn erging an Jona:
2 Mach dich auf den Weg und geh nach Nínive, der großen Stadt, und rufe ihr all das zu, was ich dir sagen werde!
3 Jona machte sich auf den Weg und ging nach Nínive, wie der Herr es ihm befohlen hatte. Nínive war eine große Stadt vor Gott; man brauchte drei Tage, um sie zu durchqueren.
4 Jona begann, in die Stadt hineinzugehen; er ging einen Tag lang und rief: Noch vierzig Tage und Nínive ist zerstört!
5 Und die Leute von Nínive glaubten Gott. Sie riefen ein Fasten aus und alle, Groß und Klein, zogen Bußgewänder an.
10 Und Gott sah ihr Verhalten; er sah, dass sie umkehrten und sich von ihren bösen Taten abwandten. Da reute Gott das Unheil, das er ihnen angedroht hatte, und er tat es nicht.

Wort des lebendigen Gottes

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Impuls zum Freitag der 2. Woche im Jahreskreis - 22.01.21

Vom 18. Bis zum 25. Januar 2021 ist die ökumenische Gebetswoche für die Einheit der Christen. Dazu hier ein Gottesdienstvorschlag.

Lied: Komm, Heilger Geist, der Leben schafft (GL 342)

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!

Und mit deinem Geiste.

Liebe Schwestern und Brüder in Christus, die Gebetswoche für die Einheit der Christen steht in diesem Jahr unter dem Motto: Bleibt in meiner Liebe und ihr werdet reiche Frucht bringen. Dieses Thema wurde von den Schwestern von Grandchamp ausgewählt, die die Materialien für die diesjährige Gebetswoche vorbereitet haben. Die Kommunität von Grandchamp ist eine monastische Gemeinschaft von Schwestern, die aus unterschiedlichen Kirchen und verschiedenen Ländern kommen. Aufgrund ihrer ökumenischen Berufung setzen sie sich für Versöhnung und Einheit der Christen und der ganzen Menschheitsfamilie sowie für die Ehrfurcht vor allen Geschöpfen ein. Der Ablauf des Gottesdienstes, den wir heute feiern, orientiert sich an der Liturgie dieser Kommunität.

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Impuls zum Mittwoch der 2. Woche im Jahreskreis - 20.01.2021

Maria und Martha…

4,5 Stunden. Das ist ca. die Zeit, die ich im Moment täglich am Handy verbringe. 4,5 Stunden, in denen ich auf ein viereckiges Gerät schaue und in der meine Zeit wie im Fluge vergeht. Dabei beantworte ich E-Mails, schreibe mit Jugendlichen oder Kollegen von der Arbeit, bin mit Freunden in Kontakt und in den Social Medias unterwegs. 4,5 Stunden, das ist schon eine wahnsinnige Zeit, die ich vor dem Handy verbringe. Über den Tag verteilt fällt mir das so gar nicht auf. Aber gerade in dieser Zeit, in der so vieles nicht mehr stattfindet, ist es immer ein wenig erhellend mit anderen Menschen in Kontakt zu bleiben, an deren Alltag teilzunehmen und mich so zu fühlen, als wäre ich hautnah dabei. Social Media ermöglicht es mir meinen Interessen, wenigstens ansatzweise, noch nachzugehen. So folge ich vielen Menschen, die sich mit Sport beschäftigen, mit Beauty und Fashion oder mit Ernährung. Ich werde inspiriert und unterhalten. Es gibt aber auch Menschen denen ich aus anderen Gründen folge. So folge ich beispielsweise Josephine.

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Impuls zum Sonntag der 2. Woche im Jahreskreis - 17.01.2021

Psalm 40:        
Kv Mein Gott, ich komme;
deinen Willen zu tun, ist mein Gefallen. – Kv

2 Ich hoffte, ja ich hoffte auf den Herrn. *
Da neigte er sich mir zu und hörte mein Schreien.

4ab Er gab mir ein neues Lied in den Mund, *
einen Lobgesang auf unseren Gott. – (Kv)

7 An Schlacht- und Speiseopfern hattest du kein Gefallen, / doch Ohren hast du mir gegraben, *
Brand- und Sündopfer hast du nicht gefordert.

8 Da habe ich gesagt: Siehe, ich komme. *
In der Buchrolle steht es über mich geschrieben. – (Kv)

9 Deinen Willen zu tun, mein Gott, war mein Gefallen *
und deine Weisung ist in meinem Innern.

10 Gerechtigkeit habe ich in großer Versammlung verkündet, *
meine Lippen verschließe ich nicht; Herr, du weißt es. – Kv

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Impuls zum Freitag der 1. Woche im Jahreskreis - 15.01.2021

Der Herr hat viele Kranke gesund gemacht. Von allen Seiten strömten sie herbei, um sein Wort zu hören und von ihren Krankheiten geheilt zu werden. So hören wir es auch im heutigen Evangelium nach Markus.
Als Jesus nach Kafarnaum zurückkam, wurde bekannt, dass er wieder zu Hause war. Und es versammelten sich so viele Menschen, dass nicht einmal mehr vor der Tür Platz war; und er verkündete ihnen das Wort. Da brachte man einen Gelähmten zu ihm; er wurde von vier Männern getragen. Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu den Gelähmten: Mein Sohn deine Sünden sind dir vergeben.
Gut und gerecht ist der Herr. Darum weist er Sündern den Weg. Meide das Böse und tu das Gute. Suche Frieden und jage ihm nach. Jesus, voll Erbarmen mit den Sündern, bilde unser Herz nach deinem Herzen.

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Impuls zum Mittwoch der 1. Woche im Jahreskreis - 13.01.2021

Wer sich ganz für Gott einsetzt, geht nicht immer den leichtesten Weg. Das erfuhr der heilige Hilarius, einer der großen Kirchenlehrer des Westens im turbulenten 4. Jahrhundert. Für seine engagierte Verteidigung, dass Jesus Mensch und Gott ist, musste er die Verbannung nach Kleinasien in Kauf nehmen. Sein Widersacher Arius lehnte die Gottheit Jesu ab.
Im Osten organisierte Hilarius den Widerstand gegen die Anhänger des Arius, so dass sie ihn, als Störenfried des Orients beschimpft, wieder nach Gallien entließen. Neben seinem Hauptwerk über die göttliche Dreifaltigkeit danken wir ihm die Erschließung wichtiger Gedanken östlicher Theologie für den Westen.

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Impuls zum Fest Taufe des Herrn - 10.01.2021

Warum das Kamel zwei Höcker hat

Liebe Gemeinde,
wenn ich auf diese vergangene Woche zurückblicke, dann war ich neben der Auseinandersetzung mit den neuen Corona Regeln und -Verschärfungen mit dem Abbau der Weihnachtsdeko beschäftigt. Die Weihnachtsgeschenke, die noch herumstanden wurden der Verwendung zugeführt oder im Schrank verstaut. Die Stehrümchen wie Sterne, Kugeln, Kerzen, Lichter(ketten) und was man so alles hat … wurden wieder in die Kartons gepackt und auf den Dachboden gestellt. Die Alltagsdeko wieder hervorgeholt. Nur  - und das ist ebenfalls der Corona Situation geschuldet- der Tannenbaum und die Krippe werden noch ein oder zwei Wochen länger stehen bleiben. Doch im Großen und Ganzen hat der Alltag hat uns wieder -soweit man es in dieser Corona-geprägten Zeit so nennen kann. Auch in der Kirche endet mit dem heutigen Fest der Taufe Jesu die Weihnachtszeit und zumindest von Jahreskreis der Kirche kehrt der Alltag wieder ein.

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Impuls zum Freitag - 08.01.2021

Vor zwei Tagen, am 6. Januar, haben wir das Fest der Erscheinung des Herrn gefeiert; die Ostkirche feiert an diesem Tag ihr Weihnachtsfest. Da dieses Fest auf einen Werktag fällt und auch kein staatlicher Feiertag mehr ist, ist es in Gefahr, etwas in Vergessenheit zu geraten. Deshalb habe ich mich entschlossen, noch nachträglich etwas zu diesem Hochfest zu schreiben.

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Impuls zum Mittwoch - 06.01.2021

Die Sache mit den guten Vorsätzen…

Jedes Jahr aufs Neue: Ab jetzt achte ich mehr auf mich – ich treibe Sport und ernähre mich gesund. Ab jetzt leb ich nicht einfach so in den Tag hinein, sondern strukturiere ihn, sodass ich auch endlich mal was schaffe. Ab jetzt geht’s erst so richtig los – Statt Süßkram nur noch Gemüse. Ab jetzt. Ok, ab morgen. Gut, nächste Woche. Aber dann wirklich. Ok, nächstes Jahr auf jeden Fall.

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Impuls für den 2. Sonntag nach Weihnachten - 03.01.2021

Lesung aus dem Buch Jesus Sirach.          Sir 24, 1–2.8–12

1 Die Weisheit lobt sich selbst und inmitten ihres Volkes rühmt sie sich.
2 In der Versammlung des Höchsten öffnet sie ihren Mund und in Gegenwart seiner Macht rühmt sie sich:
8 Der Schöpfer des Alls gebot mir, der mich schuf, ließ mein Zelt einen Ruheplatz finden. Er sagte: In Jakob schlag dein Zelt auf und in Israel sei dein Erbteil!
9 Vor der Ewigkeit, von Anfang an, hat er mich erschaffen und bis in Ewigkeit vergehe ich nicht.
10 Im heiligen Zelt diente ich vor ihm, so wurde ich auf dem Zion fest eingesetzt.
11 In der Stadt, die er ebenso geliebt hat, ließ er mich Ruhe finden, in Jerusalem ist mein Machtbereich,
12 ich schlug Wurzeln in einem ruhmreichen Volk, im Anteil des Herrn, seines Erbteils.

Wort des lebendigen Gottes

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Sternsingeraktion 2021 in unserer Pfarreiengemeinschaft

"Sternsingen - aber sicher!" - Unter diesem Motto steht die Sternsingeraktion 2021. Daher sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass wir in diesem Jahr keine Sternsinger*innen durch die Straßen und zu den Häusern schicken. Es wurden folgende Regelungen für unsere vier Gemeinden getroffen:

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Impuls zum Jahreswechsel 2020/ 2021

Liebe Schwestern, Liebe Brüder,

was für ein Jahr liegt hinter uns?
Wie sollen wir es bewerten – soll es abgehakt werden als sinnlos, ohne jede Freude und nur als Problemjahr im Gedächtnis sein?
Aber war in diesem Jahr alles nur schlecht oder gab es auch hier wieder lichte und fröhliche Momente und Momente, die uns spüren ließen, dass wir leben?

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St. Marien Hemsen - vorerst keine Gottesdienste mehr

Der Kirchenvorstand und der Pfarrgemeinderat der Kirchengemeinde St. Marien Hemsen haben beschlossen, während des bundesweit geltenden Lockdowns bis vorerst einschließlich 10. Januar 2021 keine Gottesdienste in der Kirche in Hemsen zu feiern.
Nur gemeinschaftlich und solidarisch können wir während dieser Pandemie dem Corona-Virus begegnen, d.h. dass sämtliche Kontakte auf ein Minimum reduziert werden müssen und daher nun auch auf Zusammenkünfte in Form von Gottesdiensten in der Kirche verzichtet werden muss. Für einen Besuch, z.B. zur Besichtigung der Krippe bzw. zum Beten, ist die Kirche weiterhin geöffnet.
Das Seelsorgeteam ist auch weiterhin für alle, die Beistand benötigen, erreichbar. Hier auf der Homepage finden Sie die entsprechenden Kontaktdaten. Wir freuen uns auf die Zeit, in der Gottesdienste wieder unbeschwert gefeiert werden dürfen. Bleiben Sie gesund!

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Adventliche Stippvisite im Maristenkloster

Weihnachten im Lockdown. Der Spiegel titelt in dieser Woche "O du schreckliche". Und dann: Wie Weihnachten trotz allem ein Fest der Hoffnung werden kann. Übersteigerte Erwartungen ablegen, sich die widrigen Umstände bei der Geburt Jesu bewusst machen, das Schenken nicht überbewerten, zusammenrücken, aus Liebe auf Begegnung verzichten, den Glauben wieder stärker in den Mittelpunkt rücken - dies sind nur einige der Hinweise, die gegeben werden.
Entscheidend ist nicht das Wie, Wo, Was, sondern dass ER da ist und dass ich mich letztlich entscheide, ganz bewusst MIT IHM da zu sein. Paul Weismantel hat das in dem meditativen Text, den Sie im Video hören können, wunderbar in Worte gefasst.

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Weihnachten zu Hause - Hausgottesdienste

In der momentanen Situation ist es, aus den verschiedensten Gründen, nicht für alle Menschen möglich Gottesdienste in der Kirche zu feiern.
Es gibt aber eine Vielzahl an Alternativmöglichkeiten, die hier zu finden sind:

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Advents-Podcast: Das Maristenkloster

Die Pater und Brüder des Maristenklosters sowie die Netter Schwestern feiern bereits seit dem 1. Lockdown zu ihrem großen Bedauern keine öffentlichen Gottesdienste mehr. Nun hat bereits der 2. Lockdown begonnen. Wie schwer der Verzicht auf Gottesdienste mit der Gemeinde fällt und wie die Bewohner des Maristenklosters versuchen, mit der schwierigen Situation umzugehen, erzählt Pater Tangen im heutigen Podcast.

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Lebendiger Adventskalender

Da wir zahlreiche positive Rückmeldungen erhalten haben, freut es uns sehr, dass der lebendige Adventskalender stattfinden kann.
Allerdings durch die aktuelle Situation anders als ursprünglich gedacht.

An jedem Adventswochenende werden die Adressen der entsprechenden Haushalte inkl. der Impulse/ Texte / Gedichte etc. für die jeweilige (Folge-)woche in unserer Kirche ausgelegt, bzw. im Blättchen bekannt gegeben und auf der Homepage veröffentlicht.

Die Fenster werden täglich ab 16 Uhr beleuchtet.

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Adventliche Stippvisite im Lockdown

Auch wenn er nicht ganz unvermittelt kam, trifft der zweite Lockdown viele hart. Andere wiederum atmen auf angesichts der unerwarteten Extrazeit vor Weihnachten. Und vielen rettet er wohl das Leben.
Die heutige adventliche Stippvisite hat die Herausforderungen und Perspektiven des zweiten Lockdowns zum Thema. Im Anschluss sind Sie und seid ihr eingeladen, die dazu passende Geschichte "Träumen" von Susanne Niemeyer zu lesen:

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Tannenbaumschmuck in Apeldorn von Kindern gestaltet

Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Kindern, die Anhänger für den Tannenbaum in der Apeldorner Kirche gestaltet haben. 
Das Team "Kindergottesdienste" hat in der Adventszeit zu dieser Aktion aufgerufen und die Apeldorner Kinder haben die Idee kreativ umgesetzt.
Das sieht toll aus!

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Neue Krippe für die Gemeinde St. Antonius von Padua, Apeldorn

Neben der Corona Pandemie hatte eine unserer vier Gemeinden, die Gemeinde St. Antonius von Padua, Apeldorn, in diesem Jahr auch mit einem Wasserschaden in der Kirche zu kämpfen. Leider wurde dadurch die alte Krippe so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass sie nicht weiter genutzt werden kann.

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Advents-Podcast: Das Marienhaus

Kaum eine Gruppe ist von Lockdowns so sehr betroffen wie die der älteren Menschen. Sie bilden eine Risikogruppe und leiden nun noch mehr als sonst unter Einsamkeit. Schutz ist für sie lebensnotwendig - menschliche Kontakte und Nähe sind es jedoch auch. Und so erleben sie sich selbst oft in einem Dilemma, dasselbe gilt aber auch für Angehörige und - in Alten- und Pflegeheimen - das sie betreuende Personal. Die Forderung nach so viel Begegnung wie möglich und so viel Schutz wie nötig gleicht häufig der Aufforderung zu einem Spagat. Dann ist Kreativität bei der Zuwendung gefragt, ganz viel Verständnis und gegenseitige Geduld. Von all dem berichten Frau Rolfers und Sr. Birgit, wenn sie von den Erfahrungen und dem Leben im Marienhaus in Meppen zu Coronazeiten erzählen.

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St. Paulus - Krippenspiel 2020

!!!Leider haben wir uns aufgrund der neuen Corona-Regelungen dazu entschlossen das Krippenspiel in St. Paulus in diesem Jahr ausfallen zu lassen!!!!

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Adventliche Stippvisite an der Krippe in St. Paulus, Meppen (Video)

Für viele gehört er in der Adventszeit selbstverständlich dazu: Der Besuch einer Krippe. Die Möglichkeit dazu werden auch in diesem Jahr wieder viele nutzen. Anderen wiederum ist er nicht möglich, sei es, weil sie krank sind oder coronabedingt kaum noch herausgehen.
Die zweite adventliche Stippvisite hat mich zur Krippe von St. Paulus, Meppen, geführt. Dort einen Moment innezuhalten, sich auf die dargestellten Szenen der Krippenlandschaft einzulassen und ganz bewusst das Fehlen des Jesuskindes wahrzunehmen, bedeutet eine echte Unterbrechung im Alltag, eine heilige Unterbrechung.

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Advents-Podcast: Meppener Gemeinden

Die Gäste des heutigen Podcasts sind Pastor Krüger von der Gustav-Adolf-Kirchengemeinde sowie Pfarrer Wellbrock von der Pfarreiengemeinschaft Meppen-Ost. Sie erzählen davon, wie die Coronazeit Glauben, Leben und Kirche aus ihrer Sicht verändert hat, ob die Zeit Krise oder Chance ist und was ihre Pläne für die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel in den Gemeinden sind.

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Impuls zum 06.12.2020 - Nikolaus von Myra

Nikolaus von Myra wuchs in einer vermögenden, aber auch sehr frommen und wohltätigen Familie auf. Sein Vater war Euphemius, seine Mutter hieß Anna. Nachdem beide Eltern während einer Pestepidemie gestorben waren, verteilte Nikolaus sein Erbe unter die Bedürftigen und trat in das nahe seiner Heimatstadt gelegene Kloster von Sion ein. Sein Onkel Nikolaus (d. Ä.), Bischof von Myra, weihte ihn zum Priester. Zu seiner eigenen Überraschung wurde Nikolaus vom Volk um 300 zum Bischof ausgerufen – in der christlichen Frühzeit wurden die Bischöfe noch von der Gemeinde gewählt.

Während der letzten großen Christenverfolgung unter Kaiser Galerius (um 310) wurde Nikolaus eingekerkert und misshandelt, aber nicht getötet. Gezeichnet von den erlittenen Folterungen soll Bischof Nikolaus beim Konzil von Nicäa (325) aufgetreten sein.

Nikolaus' Todestag soll der 6. Dezember gewesen sein. Nach seinem Tod wurde über weitere Wunder berichtet: seinen Gebeinen entquoll Öl, dass jegliche Krankheit zu heilen vermochte.

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Adventliche Stippvisite im J@m (Video)

Meine erste adventliche Stippvisite hat mich ins J@M geführt, dorthin also, wo nicht nur Jugendarbeit gemacht wird, sondern u.a. auch die Beiträge für den Youtube-Kanal „Meppen mag dich“ entstehen.

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Advents - Podcasts

In der Adventszeit möchten wir Ihnen und euch wöchentlich einen adventlichen Podcast anbieten. In dieser Woche sind wir im Gespräch mit Maria Jahn von der Meppener Tafel, in den folgenden Wochen mit Pater Tangen vom Maristenkloster, Sr. Birgit und Frau Rolfers vom Marienhaus und mit Pastor Krüger von der Gustav-Adolf-Gemeinde sowie Pfarrer Wellbrock von der Pfarreiengemeinschaft Meppen-Ost. Sie alle werden von Arbeit und Leben unter Coronabedingungen in den Bereichen, in denen sie tätig sind, sprechen und uns Einblicke in ihre Vorbereitung auf Weihnachten geben.

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Impuls zum 1. Adventssonntag - 29.11.2020

Lesung aus dem Buch Jesaja                                         Jes 63, 16b-17. 19b; 64, 3-7

16b Du, Herr, bist unser Vater, „Unser Erlöser von jeher“ wirst du genannt.
17 Warum lässt du uns, Herr, von deinen Wegen abirren und machst unser Herz hart, so dass wir dich nicht mehr fürchten? Kehre zurück um deiner Knechte willen, um der Stämme willen, die dein Eigentum sind.
19b Reiß doch den Himmel auf, und komm herab, so dass die Berge zittern vor dir.
3 Seit Menschengedenken hat man noch nie vernommen, kein Ohr hat gehört, kein Auge gesehen, dass es einen Gott gibt außer dir, der denen Gutes tut, die auf ihn hoffen.
4 Ach, kämst du doch denen entgegen, die tun, was recht ist, und nachdenken über deine Wege. Ja, du warst zornig; denn wir haben gegen dich gesündigt, von Urzeit an sind wir treulos geworden.
5 Wie unreine Menschen sind wir alle geworden, unsere ganze Gerechtigkeit ist wie ein schmutziges Kleid. Wie Laub sind wir alle verwelkt, unsere Schuld trägt uns fort wie der Wind.
6 Niemand ruft deinen Namen an, keiner rafft sich dazu auf, festzuhalten an dir. Denn du hast dein Angesicht vor uns verborgen und hast uns der Gewalt unserer Schuld überlassen.
7 Und doch bist du, Herr, unser Vater. Wir sind der Ton, und du bist unser Töpfer, wir alle sind das Werk deiner Hände.

Wort des lebendigen Gottes

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Impuls zum Freitag der 34. Woche im Jahreskreis - 27.11.2020

Wissen Sie eigentlich, dass wir in ein paar Tagen Silvester feiern? Ja, wirklich. Und das nicht erst Ende Dezember. Nein, schon vorher. Denn in ein paar Tagen endet unser Kirchenjahr.
Anders als am Ende des gesamten Jahres geht der Wechsel des Kirchenjahres häufig recht geräuschlos an uns vorüber. Großartige Wünsche und Vorsätze bleiben aus. Die sparen wir uns besser bis Ende Dezember auf. Ab dem 01. Januar dann. Dann gebe ich Vollgas, mache alles besser und achte auch endlich mal auf mich und meine Mitmenschen. Der 01. Januar ist eben ein Tag, an dem sich vieles ändert. Besonders das Datum, das Jahr.
Dabei würde uns Christen es doch so gut tun, würden wir diesen Wechsel des Jahres bewusster wahrnehmen. Dabei meine ich nicht, dass wir ein zweites Feuerwerk starten müssen. Vielmehr sollten wir überprüfen, ob unsere Erwartungen noch stimmen. Welche Vorsätze nehme ich mit ins neue Jahr, welche Wünsche? Lass ich mich von Gott begleiten oder stell ihn doch lieber hinten an?

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Impuls zum Mittwoch der 34. Woche im Jahreskreis - 25.11.2020

Alles hat seine Zeit

„Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit.“ An diese Bibelstelle (aus dem Buch Kohelet)muss ich öfter mal denken. Denn in unserer Welt geht´s ja oft anders zu. Da hat alles zu jeder Stunde seine Zeit. Und immer müssen wir online und verfügbar sein. Aber diese Bibelstelle sagt: „Es gibt eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen…eine Zeit zum Suchen und eine Zeit zum Verlieren“ (Koh 3). Und ich möchte am liebsten ergänzen: Ja, es gibt auch eine Zeit zum Arbeiten und eine Zeit zum Erholen.

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Frei leben - ohne Gewalt!

Am 25.November, also am kommenden Mittwoch, ist der internationale Aktions- und Gedenktag gegen Gewalt an Frauen. Seit 1990 ruft die UNO zu diesem Gedenktag auf.
Jedes Jahr wird der Aktionstag von der Organisation Terre des Femmes dazu genutzt, auf ein Thema besonderes aufmerksam zu machen. In diesem Jahr ist es das Thema Zwangsverheiratung und Frühverheiratung unter dem Motto „Mein Herz gehört mir“.

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Impuls zum Hochfest Christus König - 22.11.2020

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korínth.
                                                          1 Kor 15,20-26.28

Schwestern und Brüder!
20 Christus ist von den Toten auferweckt worden
als der Erste der Entschlafenen.
21 Da nämlich durch einen Menschen der Tod gekommen ist,
kommt durch einen Menschen auch die Auferstehung der Toten.
22 Denn wie in Adam alle sterben,
so werden in Christus alle lebendig gemacht werden.
23 Es gibt aber eine bestimmte Reihenfolge:
Erster ist Christus;
dann folgen, wenn Christus kommt, alle, die zu ihm gehören.
24 Danach kommt das Ende,
wenn er jede Macht, Gewalt und Kraft entmachtet hat
und seine Herrschaft Gott, dem Vater, übergibt.
25 Denn er muss herrschen,
bis Gott ihm alle Feinde unter seine Füße gelegt hat.
26 Der letzte Feind, der entmachtet wird, ist der Tod.
28 Wenn ihm dann alles unterworfen ist,
wird auch er, der Sohn, sich dem unterwerfen,
der ihm alles unterworfen hat,
damit Gott alles in allem sei.

Wort des lebendigen Gottes

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Impuls zum Freitag der 33. Woche im Jahreskreis - 20.11.2020

Im heutigen Tagesevangelium heißt es, dass ihn der Eifer für das Haus Gottes antreibt. Dieser Eifer lässt den so ruhigen und besonnenen Jesus auch einmal wüten und toben, ganz außer sich sein. So wirft Jesus die vielen Händler, die im Vorhof des Tempels ihre Waren zum Kauf anbieten, kurzerhand hinaus. Eine Räuberhöhle haben sie aus dem Haus des Herrn gemacht. Das kann Jesus nicht akzeptieren. Das will er nicht hinnehmen. Schließlich soll das Haus seines Vaters ein Haus des Gebetes sein. Ein Haus der Innerlichkeit. Ein Ort der Begegnung mit Gott selbst.

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Impuls zum Mittwoch der 33. Woche im Jahreskreis - 18.11.2020

In diesen Tagen fällt mir, wenn ich durch die Straßen unserer Gemeinden fahre, eine vermehrte Aktivität auf:
Immer mehr Kerzen und Lichterketten sehe ich schon viele Tage vor der Adventszeit vor unseren Häusern und in den Gärten leuchten. Sie machen uns bereits jetzt auf den kommenden Advent aufmerksam.
Es tut gut, gerade wenn die Tage immer dunkler und kürzer werden, ein Licht anzuzünden.
Aber auch die Bitte einiger Menschen in den vergangenen Wochen: „Kannst du nicht für mich nicht ein Licht anzünden?“  hat mich in der  der letzten Zeit berührt.
Dabei haben sie ganz unterschiedliche Motivationen: sei es eine anstehende OP oder eine Untersuchung oder sei es in einer anderen schwierigen oder bedrückenden Lebenssituation.

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Ideen zur Advents- und Weihnachtszeit für Familien

Die Advents- und Weihnachtszeit steht vor der Tür. In diesem Jahr ist leider nicht alles so, wie immer. Die Corona-Pandemie hat uns fest im Griff.
An dieser Stelle findet ihr, liebe Familien, Vorschläge und Anregungen zur Gestaltung der Advents- und Weihnachtszeit.
Auch konkrete Aktionen werden hier zu finden sein. Es wird immer mal wieder erweitert und ergänzt. so dass es sich lohnt ruhig öfter hier vorbei zu schauen. 
Herzliche Einladung dazu!

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Impuls zum 33. Sonntag im Jahreskreis - 15.11.2020

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Thessalónich.                                                                                             1 Thess 5,1-6

1 Über Zeiten und Stunden, Schwestern und Brüder, brauche ich euch nicht zu schreiben.
2 Ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn kommt wie ein Dieb in der Nacht.
3 Während die Menschen sagen: Friede und Sicherheit!, kommt plötzlich Verderben über sie wie die Wehen über eine schwangere Frau und es gibt kein Entrinnen.
4 Ihr aber, Brüder und Schwestern, lebt nicht im Finstern, sodass euch der Tag nicht wie ein Dieb überraschen kann.
5 Ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages. Wir gehören nicht der Nacht und nicht der Finsternis.
6 Darum wollen wir nicht schlafen wie die anderen, sondern wach und nüchtern sein.

Wort des lebendigen Gottes

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